Programm
13:00–19:00 Uhr
Tagungsbüro
Registrierung, Auskunft, Hilfestellung
Seminarhaus, Raum 0.101, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Rahmenprogramm
13:30–14:00 Uhr
Get together
Ankommen bei Kaffee, Tee, kalten Getränken und kleinen Snacks
Gebäude Sprach - und Kulturwissenschaften (SKW), Foyer, Rostocker Strasse 2, 60323 Frankfurt
▰ Rahmenprogramm
14:00–15:30 Uhr
Mitgliederevent: 30 Jahre GIBeT - wir feiern mit Euch!
Wir vom Vorstand möchten mit Euch zurückschauen und 30 Jahre bundesweite Vernetzung feiern. Es gibt ein buntes interaktives Programm, in dem neben Zeitzeug:innen auch Ihr selbst zu Wort kommen werdet. Lasst Euch überraschen - und bringt gute Laune mit! Selbstverständlich sind auch künftige GIBeT-Mitglieder herzlich willkommen.
Gebäude Sprach - und Kulturwissenschaften (SKW), Saal A, Rostocker Strasse 2, 60323 Frankfurt
▰ Hauptprogramm
15:30–16:00 Uhr
Kaffeepause
Kleine Stärkung für Zwischendurch mit Kaffee, Tee & Kuchen
Gebäude Sprach - und Kulturwissenschaften (SKW), Foyer, Rostocker Strasse 2, 60323 Frankfurt
▰ Rahmenprogramm
16:00–16:30 Uhr
Tagungseröffnung
Offizielle Eröffnung der Tagung durch die Vizepräsidentin der Goethe-Universität Prof. Dr. Viera Pirker und den GIBeT-Vorstand.
Gebäude Sprach - und Kulturwissenschaften (SKW), Saal A, Rostocker Strasse 2, 60323 Frankfurt
▰ Hauptprogramm
16:30–17:30 Uhr
Ulrike Weymann
Studienberatung vor dem Hintergrund der Flexibilisierung und Entgrenzung von Lebensverhältnissen
Der Vortrag beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Megatrends, als deren bedeutsamste eine Flexibilisierung sowie die Entgrenzung und Subjektivierung in der gegenwärtigen Gesellschaft beschrieben werden kann. Institutionen und Strukturen, die vormals Sicherheit und Orientierung gegeben haben, geraten in Bewegung und verlieren an Bedeutung. Diese Entwicklung betrifft grundlegende identitäre Konzepte, wie beispielsweise Geschlecht und Familien- sowie Partnerschaftsstrukturen, aber auch bereits gelebte oder anvisierte Berufsbiographien. Wir werden flexibler, erfahren dadurch Entfaltungs- und Gestaltungsmöglichkeiten, müssen jedoch auch eine größere Selbstverantwortung tragen.
In der Soziologie wird diese Entwicklung unter dem Stichwort „Entgrenzung“ diskutiert, beispielsweise bei Richard Sennet unter dem Begriff des „flexiblen Menschen“. Der Vortrag zeichnet diese Entwicklungslinien nach und fragt nach den Konsequenzen daraus für die Beratung. Welche Funktion übernimmt die Beratung in diesem Kontext? Was bedeutet dieser Kontext für die Orientierung von Studierenden und die Beratung an Hochschulen? Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage – und stellt sie im Plenum zur Diskussion –, welche Kompetenzen Beratende brauchen, um mit diesen Herausforderungen für sich und die Ratsuchenden umzugehen.
Gebäude Sprach - und Kulturwissenschaften (SKW), Saal A, Rostocker Strasse 2, 60323 Frankfurt
▰ Hauptprogramm
17:30–19:00 Uhr
Sektempfang
Ausklang des ersten Tages mit Sekt (auch alkoholfrei), Saft und etwas für den kleinen Hunger
Gebäude Sprach - und Kulturwissenschaften (SKW), Foyer, Rostocker Strasse 2, 60323 Frankfurt
▰ Rahmenprogramm
08:30–18:00 Uhr
Tagungsbüro
Bei allen Fragen und Anliegen. Auch kalte Getränke, Kaffee, Tee und kleine Snacks stehen hier für Euch für Zwischendurch bereit.
Seminarhaus, Raum 0.101, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Rahmenprogramm
09:00–10:30 Uhr
Caroline Grabensteiner
Bildung und Beratung im Lichte digitalen Wandels. Ein Brückenschlag
Der Vortrag schlägt eine Brücke von Alltagserfahrungen digitaler Kultur hin zu Transformationen in Bildungs- und Beratungskontexten. Eine kritisch-relationale Perspektive beleuchtet digitale Technologien und darin eingeschriebene Diskurse des Fortschritts. In kritischer Auseinandersetzung mit Anleihen aus den Science and Technology Studies werden digitale Medien und Konstruktionen digital erweiterter Räume für Bildung und Beratung betrachtet. Der Vortrag diskutiert und lädt zur Diskussion darüber ein, wie pädagogische und beratende Raumgestaltung sich zu Digitalisierung auf drei Ebenen ins Verhältnis setzen: Auf Ebene der Infrastruktur, auf Ebene der Wissenskonstruktion und auf Ebene von Handlungsroutinen.
Gebäude Sprach - und Kulturwissenschaften (SKW), Saal A, Rostocker Strasse 2, 60323 Frankfurt
▰ Hauptprogramm
10:30–11:00 Uhr
Pause
Campus Westend
▰ Rahmenprogramm
11:00–12:30 Uhr
Diversität von Studierenden im Kontext von Beratung
In einer zunehmend globalisierten und vernetzten Welt ist die Diversität von Studierenden eine wesentliche Ressource für den akademischen und sozialen Erfolg in Bildungseinrichtungen. Dieser Vortrag untersucht die vielfältigen Dimensionen der Diversität unter Studierenden, einschließlich ethnischer und kultureller Herkunft, Geschlecht, sozioökonomischer Status, Alter, Religion und sexueller Orientierung. Er beleuchtet die Herausforderungen und Chancen, die diese Vielfalt für Beratungsprozesse mit sich bringt, und stellt Strategien vor, um eine inklusive und unterstützende Beratungsumgebung zu fördern.
Durch die Analyse aktueller Forschung und Praxisbeispiele wird aufgezeigt, wie Beratende die unterschiedlichen Bedürfnisse und Perspektiven der Studierenden berücksichtigen können, um deren akademische und persönliche Entwicklung optimal zu unterstützen. Dabei werden besonders die Daten der Studierendenbefragungen der Goethe-Universität vorgestellt.
Abschließend wird diskutiert, wie institutionelle Rahmenbedingungen und politische Maßnahmen die Beratungsarbeit in einem diversifizierten Umfeld unterstützen können. Ziel ist es, eine offene und integrative Hochschulkultur zu fördern, in der alle Studierenden die Möglichkeit haben, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.
Gebäude Sprach - und Kulturwissenschaften (SKW), Saal A, Rostocker Strasse 2, 60323 Frankfurt
▰ Hauptprogramm
12:30–13:30 Uhr
Mittagspause
Individuelle Mittagspause in den Mensen auf dem Campus Westend. Infos über die Standorte und Speisepläne im Tagungsbüro.
Campus Westend
▰ Rahmenprogramm
13:30–15:00 Uhr
Karin Erb
Einsatz der KOBRA Online-Werkzeuge auf https://wissen-was-ich-kann.de/ in der Beratung
Adressat*innen des Wokshops sind Beratende, deren Zielgruppe Erwachsene bzw. Studierende in berufsbiografischen Übergangszeiten sind. Es wird das Online-Tool www-wissen-was -ich kann.de präsentiert. Dies unterstützt die strukturierte Selbsteinschätzung und führt ein Matching mit 580 Berufen durch.
Die Digitalisierung unserer Praxis schreitet voran; wir beraten längst nicht mehr nur vor Ort in Präsenz, sondern kommunizieren per Telefon oder Videochat mit unseren Klient*innen. Blended Counselling ist allgegenwärtig. In diesem Workshop werden die KOBRA Online-Werkzeuge auf wissen-was-ich-kann.de vorgestellt und der Einsatz der Tools in der Beratung zur Berufsorientierung. Dabei wird auch auf folgende Fragen eingegangen:
Wie werden diese Tools eingesetzt? Was können solche Tools für die Beratung leisten, was nicht? Wo profitieren Ratsuchende, z.B. angehende Studienabsolvent*innen und Studienzweifler*innen davon? Wie setzen Berater*innen unter diesen neuen Bedingungen Ihre Methoden um und ein?
Die Praxis des Blended Learning steigert das Repertoire didaktischer Gestaltung dadurch, dass zwei Sinnebenen im Kontext der beruflichen (Neu-) Orientierung Erwachsener gleichzeitig strukturiert und verschränkt werden: (1) die individuelle strukturierte Selbsteinschätzung von Kompetenzen und Interessen mit Hilfe der Online-Tools. (2) der Dialog in der Einzelberatung oder in einer Gruppe. Der Workshop bzw. die Vorstellung der Tools zielen darauf Selbst-Wissen und berufskundliches Wissen zu erschließen, um Ratsuchende bei berufsbiografischen Entscheidungen zu unterstützen. Nach einem Vortrag (ca. 45 Min) wünschen wir uns einen Erfahrungsaustausch zur Gestaltung von Blended Learning Formaten.
Das Tool wertet die Selbsteinschätzung und zwei fakultative Fremdeinschätzungen aus, zeigt eine Auswahl von Berufsbildern mit hoher Übereinstimmung an und bietet Zugänge zu ihrer weiteren Erkundung. In dem Workshop wird das Tool bzw. Erfahrungen mit dem Tool in Beratung und Workshop präsentiert, das seit 2002 existiert und stets weiter entwickelt wurde. Seit einigen Jahren wird das Tool gezielt um digitale Berufe erweitert.
Seminarhaus, Raum 0.107, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:00 Uhr
Sabine Kröger, Ulrike Lubecki
Small is beautiful - Aktuelle Herausforderungen für kleine ZSBs
Wie sieht unsere Arbeit an kleinen (oder auch mittelgroßen) ZSBs aus? Was erleben wir als Unterschied zu „den Großen“? Was macht besonderen Spaß, was sind aber auch besondere Herausforderungen? Bringt gerne auch aktuelle Anliegen ein – wir wollen die Expertise aus unserer hochschulübergreifenden Vernetzung nutzen, uns gegenseitig in der täglichen Arbeit zu unterstützen. Wir freuen uns auf den Austausch mit Euch!
Bringt gerne auch aktuelle Anliegen ein – wir wollen die Expertise aus unserer hochschulübergreifenden Vernetzung nutzen, uns gegenseitig in der täglichen Arbeit zu unterstützen. Am Ende werden wir zudem die Arbeitsgruppe kurz vorstellen, die sich kontinuierlich der Zusammenarbeit der kleinen ZSBs/ZSBs an kleinen Hochschulen widmet. Einen Themenwunsch gibt es bereits: Studienberatung als EIN Aufgabenschwerpunkt unter mehreren. Wir freuen uns auf den Austausch mit Euch!
Seminarhaus, Raum 1.108, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:00 Uhr
Sanja Grimminger
Den Wandel inklusiv gestalten: Digitale Barrierefreiheit in der Beratung
In diesem Workshop wird das Bewusstsein für digitale Barrieren geschärft. Wir sprechen darüber, welche Barrieren in digitalen Medien entstehen können, aber auch welche Chancen sie für Betroffene bieten. Des Weiteren wird aufgezeigt, wie Barrieren aufgehoben bzw. vermieden werden können.
In der Beratung spielt die Art und Weise der Kommunikation eine große Rolle. Für Studierende mit Beeinträchtigung und insbesondere für Menschen mit Seh- oder Höreinschränkung können digitale Medien eine enorme Erleichterung darstellen – Voraussetzung dafür ist, dass im Vorfeld auf (digitale) Barrierefreiheit geachtet wurde. Viele Barrieren entstehen unabsichtlich. Daher schärfen wir im ersten Teil dieses Workshop das Bewusstsein für mögliche Barrieren in der Kommunikation. Im zweiten Teil wird in leicht umzusetzenden Schritten aufgezeigt, wie Barrieren erst gar nicht entstehen. Neben dem allgemeinen Input werden auch hilfreiche Tools zur Identifikation und Behebung von Barrieren gezeigt. Abschließend möchten wir uns mit den Teilnehmenden über persönliche Erfahrungen austauschen und Gelegenheit geben, die eigene Arbeit zu reflektieren.
Seminarhaus, Raum 0.106, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Einsteiger)
13:30–15:00 Uhr
Herausforderungen und Ansätze in der Beratung Geflüchteter im Hochschulkontext
Ziel des Workshops ist das gemeinsame Erarbeiten von spezifischen Herausforderungen in der Beratung Geflüchteter im Hochschulkontext sowie die Identifikation von Ansätzen für eine Professionalisierung und qualitative Verbesserung der Beratungsleistungen für diese Zielgruppe.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit in der Beratung einer spezifischen Zielgruppe: Studieninteressierte Geflüchtete und Geflüchtete, die sich bereits im Fachstudium befinden.
Sind die folgenden Fragen für Ihren Arbeitsalltag relevant? Dann werden Sie in unserem Workshop Ansätze zu qualitativer und zielgruppenorientierter Beratung auf Basis von best-practice-Beispielen, Erfahrungen aus dem Beratungsalltag des Academic Welcome Program for highly qualified refugees (AWP) der Goethe-Universität kennenlernen.
• Welche unterschiedlichen Beratungsbedarfe haben Geflüchtete gegenüber „anderen“ internationalen Studierenden im Allgemeinen und im Hinblick auf Studienberatung?
• Welche spezifischen Kenntnisse brauche ich, um Geflüchtete adäquat und professionell zu beraten?
• Wie kann ich Beratungsleistungen anbieten, die von der Zielgruppe angenommen werden?
• Welche Kommunikationsformen sind sinnvoll und zielführend?
• Gibt es besondere Herausforderungen, die ich in der Beratung Geflüchteter erlebe? Wie kann ich diesen begegnen?
Mittels verschiedener interaktiver Methoden werden wir uns gemeinsam diesen Fragen unter Leitung von Paul Scherer, Programmleiter des Academic Welcome Program (AWP) for highly qualified refugees an der Goethe-Universität Frankfurt, widmen.
Unser gemeinsames Ziel ist, Lösungsansätze für die identifizierten Herausforderungen zu erarbeiten und diese in der zukünftigen Beratungstätigkeit umzusetzen.
PEG-Gebäude, 2.G084, Theodor-W.-Adorno-Platz 6 60323 Frankfurt am Main
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:00 Uhr
, Stefanie Lüke
Beratung im Wandel: Der Studienkompass als Beispiel für innovative Beratungsansätze mit Schüler*innen
Wir bieten: 1. Einblicke in das Studienkompass-Programm 2. Best Practices in der Studienorientierung für Schüler*innen 3. Ergebnisse der Absolvierendenbefragung 4. Diskussionen zu innovativen Ansätzen in Studien- und Berufswahlberatung 5. Austausch zu Erfahrungen und Herausforderungen
Wir präsentieren den Studienkompass als Beispiel für moderne Studien- und Berufsorientierung. Studienberater*innen bekomen einen Einblick, wie das Programm Studieninteressierte und Studierende bei der Studienwahl unterstützt und welche innovativen Elemente besonders effektiv sind.
Wir zeigen Best Practices aus dem Programm, die Universitäten nutzen können, um Studieninteressierte optimal auf das Studium und die Berufswelt vorzubereiten. Dabei berücksichtigen wir die Anforderungen der modernen Arbeitswelt.
Anhand von Ergebnissen der Absolvierendenbefragung diskutieren wir, welche Beratungsaspekte für Studierende am wertvollsten waren und wie diese auf universitäre Angebote übertragen werden können.
Wir führen eine Diskussion zu innovativen Ansätzen in der Studien- und Berufswahlberatung, insbesondere zu digitalen Tools und personalisierten Angeboten, die die Beratungsarbeit modernisieren.
Zum Abschluss bieten wir Raum für den Austausch zu Erfahrungen und Herausforderungen. Teilnehmende teilen ihre Erlebnisse und entwickeln gemeinsam Lösungen für aktuelle Probleme in der Studienberatung.
Seminarhaus, Raum 2.106, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:00 Uhr
Malte Hübner, Christian Meyer
KI und du: Stell dir vor, du arbeitest im Jahr 2030 in der Studienberatung ganz selbstverständlich mit Künstlicher Intelligenz.
Workshop mit drei Szenarien aus der Beratungs-, Medien- und Informationsarbeit, wie sich die Arbeit in der Studienberatung verändern wird
Gemeinsam mit euch werfen wir einen Blick in die Zukunft, wie KI-Anwendungen die Arbeit von Studienberatung in 5 Jahren verändert haben könnten. Anhand von drei exemplarischen Szenarien aus der Beratungs-, Medien- und Informationsarbeit diskutieren wir dazu in Kleingruppen:
- Welche Chancen und Risiken sind mit dem jeweiligen Szenario verbunden?
- Wie sieht die Roadmap dorthin aus?
- Wie kann sich Studienberatung auf diesem Weg einbringen?
- Und welche Kompetenzen braucht es dafür schon jetzt?
Der Workshop ist keine Einführung in Technologie und Geschichte der KI oder Vorstellung einzelner Anwendungen. Er richtet sich an Kolleginnen und Kollegen aus Beratung und Information, die bereits im Arbeitsalltag mit KI-Instrumenten wie ChatGPT, Google Gemini, Bing Copilot oder anderen Apps arbeiten.
PEG-Gebäude, 2.G202, Theodor-W.-Adorno-Platz 6 60323 Frankfurt am Main
▰ Workshop (Fortgeschrittene)
13:30–15:00 Uhr
Katja Hampe
„How to manage Social Media“ in der Studienberatung: Beispiele, Austausch, praktische Tipps und Vernetzung
Der Workshop richtet sich an alle Kolleg*innen, die in den Beratungsstellen für die Social Media-Kanäle zuständig sind. Es soll um die konkrete Umsetzung und hilfreichen Input dafür gehen.
Im Workshop „How to manage Social Media“ in der Studienberatung konzentrieren wir uns darauf, wie Social Media-Plattformen in den Einrichtungen konkret genutzt werden, welche Themen dabei wichtig sind und welche Herausforderungen es gibt. Er soll dazu dienen, sich auszutauschen, best practice Beispiele vorzustellen, Knowhow-Transfer zu ermöglichen und sich zu vernetzen.
Dabei soll es u.a. um diese Themenbereiche gehen (Schwerpunkte setzen wir nach Bedarf/Wunsch):
Prozesse: Content Creation (wer nutzt welche Tools, wie z.B. Canva), Content Planning (Tools, z.B. loomly) , Qualitätsmanagement (Messen & Analysieren, KPIs), Community Management, Workflow, KI Tools
Ressourcen: Setup, human resources (wie groß ist euer Social Media Team?), Verantwortlichkeiten, Transparenz, Planbarkeit, Vertretung, Prozessoptimierung, Budget
Vision: Strategic focus, Zielgruppen, welche Plattformen (Instagram, TikTok, LinkedIn, Facebook, Youtube, WhatsApp, …), weitere Planungen
Seminarhaus, Raum 1.106, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:00 Uhr
Timo Nolle, Stephanie Böß
Leben im Wandel – bloß nichts verpassen! Wirksam beraten bei Prokrastination und Arbeitsblockaden
Rückt das Studium angesichts weitreichender Veränderungen des eigenen Lebens in den Hintergrund, sind entsprechende Beratungen zum Studienabschluss häufig langwierig und anspruchsvoll. Im Workshop wollen wir anhand eines Fallbeispiels wirksame Möglichkeiten der Prozesssteuerung diskutieren.
Ein Hochschulstudium stellt in mehrfacher Hinsicht eine Neuausrichtung des eigenen Lebens dar. Erwachsen-Werden, Eigenverantwortlichkeit, Selbstfindung, Persönlichkeitsentwicklung und Positionierung in den aktuellen gesellschaftlichen Debatten und Konflikten, alles oft in einem neuen räumlichen und personellen Umfeld, sind nur einige Herausforderungen, die es für Studierende zu meistern gilt. Bisweilen rückt das Studium selbst dabei in den Hintergrund.
Damit einhergehende Arbeitsblockaden, Prokrastination und Studienabbruchsneigung sind in Studienberatungen häufige und sehr anspruchsvolle Themen. Die Ursachen für aufschiebendes Verhalten sind dabei so vielfältig wie die Gruppe der Rat suchenden Studierenden heterogen ist: beispielsweise fehlendes Know-How zum wissenschaftlichen Arbeiten, das bei Erstakademiker*innen und beruflich qualifizierten Studierenden eine Rolle spielen kann, leichte Ablenkbarkeit, wie sie insbesondere der Generation Z zugeschrieben wird, oder schon vorhandene jeweils individuelle, mitunter auch problematische Bildungserfahrungen.
Beratungen in diesem Bereich, die oft mit dem Anliegen eines baldigen Studienabschlusses angefragt werden, können sich häufig in die Länge ziehen und von Schwierigkeiten mit der Fokussierung und Prozesssteuerung geprägt sein. Anhand eines Fallbeispiels wird im Workshop demonstriert, wie auch die Beratung selbst zur Stagnation beitragen kann, welche Problemerhaltungsmuster bei Prokrastination wirken und welche Prozessentscheidungen zu einer Veränderung geführt haben.
Im Anschluss wollen wir wirksame Möglichkeiten der Prozesssteuerung diskutieren. Die beraterische Kunst besteht darin, den Ratsuchenden Freiraum zur Reflexion zu bieten, gleichzeitig jedoch das Gespräch zieldienlich zu gestalten und zu fokussieren. Aber was ist überhaupt das Ziel einer solchen Beratung? Wer bestimmt das Ziel? Braucht man überhaupt ein Ziel oder geht auch eine Richtung? An welchem Prozess wird eigentlich gearbeitet? Wer will mehr von wem? Und wer fühlt sich in der Verantwortung für das Ergebnis?
Seminarhaus, Raum 0.105, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:00 Uhr
Rainer Thiel
Netzwerke für Beratung kennen, knüpfen und Kontakt halten
Welche Beratungspartner*innen gibt es in und um die Hochschule herum bzw. zum Student Life Cycle überhaupt? Wie komme ich Kontakt, und wie pflege ich mein Netzwerk? Ziel ist es, einen ersten Überblick und eine Idee für die Zusammenarbeit in den Netzwerken zu bekommen.
Kein*e Berater*in kann alles wissen und für alle Eventualitäten Ideen haben. Daher ist die Verweispflicht eine der vornehmsten Aufgaben in der Beratungsprofession.
In diesem Workshop überlegen wir, welche unterschiedlichen Beratungspartner*innen es in und um die Hochschule herum bzw. zum Student Life Cycle überhaupt gibt, wie man in Kontakt kommt und ihn pflegt.
Zunächst sammeln wir, welche Stellen vorhanden sind, welche besonders wichtig sind und welche wir mindestens kennen und im „Hinterkopf“ abgespeichert haben sollten.
In einem zweiten Schritt überlegen wir uns: Über wen wissen wir zu wenig? Welche sind für unsere Zielgruppen besonders bedeutsam? Welche Personen verbergen sich hinter mitunter scheinbar undurchsichtigen Institutionen? Was genau sind die Aufgaben der jeweiligen Partner*innen?
Davon ausgehend schauen wir uns an, wie wir unsere Kontakte organisieren, wie ein Netzwerktreffen durchgeführt werden könnte und schließlich, wie eine kontinuierliche Zusammenarbeit gestaltet werden könnte.
Im Idealfall haben die Teilnehmenden am Ende des Workshops einen ersten Konzeptentwurf für die weitere Netzwerkarbeit.
Seminarhaus, Raum 1.107, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:00 Uhr
Martin Kuulmann
"Darf man das?" - Kriterien guter Beratung und wann sie greifen
Was ist gute Beratung? Nach Lehrbuch? Oder im Vertrauen auf die Intuition? In welchen Situationen legen wir das Lehrbuch lieber beiseite? Und wann misstrauen wir auch mal der Intuition? Im Workshop wollen wir diese Fragen reflektieren um Sicherheit für die eigene Beratungstätigkeit zu gewinnen.
Die meisten Studienberater*innen haben sich im Laufe ihrer Tätigkeit mit der Frage auseinandergesetzt, wie man Beratung bzw. Studienberatung eigentlich macht. Es fallen Stichworte wie: ergebnisoffen, vertraulich, freiwillig, neutral, Hilfe zur Selbsthilfe und viele andere. Jedoch stellt man manchmal fest, dass man in einem bestimmten Fall auch mal davon abweicht und schlimmer noch, der/die Klient*in findet das sogar hilfreich!
Das wirft die Frage auf: was ist eigentlich gute Beratung? Eine Beratung möglichst nach Lehrbuch? Welches Lehrbuch nimmt man denn da? Und darf man auch mal was nicht nach Lehrbuch machen? Ist das dann schlimm oder falsch? Oder vielleicht sogar der bessere Weg? Und wer entscheidet das eigentlich?
Oder haben Studienberater*innen einfach eine gute Menschenkenntis und Intuition? Kann man gute Beratung dann überhaupt lernen oder muss man für den Beruf geboren sein? Oder ist das durch lange Jahre Berufserfahrung angeeignet? Wie lange muss man dann in dem Beruf arbeiten, bis man "gut genug" ist?
Der Workshop dient als Erfahrungsaustausch und "Selbsthilfegruppe" zu diesen und weiteren Fragen. Wo haben Lehrbuch und Intuition ihren Platz, wo ihre Grenzen? Wann darf man abweichend vom Lehrbuch "falsch" beraten, und wann kann man sich von seiner Intuition lösen? Erfahrungen und Anekdoten aus eigener Beratungsspraxis sollen die Angst vor dem Experimentieren nehmen und so Sicherheit für die eigene Beratungspraxis vermitteln.
Seminarhaus, Raum 2.105, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:00 Uhr
Paul Spiegelberg
Awareness für psychische Erkrankungen schaffen – Wie Videospiele das Verständnis für betroffene Studierende fördern können
Wie sehen Emotionen und Alltag mit einer psychischen Erkrankung aus? Trotz theoretischen Wissens ist dies für Nicht-Betroffen oft schwer nachzuvollziehen. Videospiele können hier einen erlebbaren Zugang zum Thema schaffen, Verständnis ermöglichen, und so eine Ressource für den Beratungsalltag sein.
Psychisch Erkrankte werden in Videospielen oft als Antagonisten stigmatisiert – als unberechenbare Gegner*innen, Gewalttäter*innen, Psychopath*innen, die eine Gefahr für die Protagonist*innen darstellen oder für das erfolgreiche Abschließen des Spiels besiegt werden müssen (Buday, 2022).
Mittlerweile wächst das gesellschaftliche Bewusstsein und das Verständnis für psychische Erkrankungen. Dies lässt sich zunehmend auch in der Videospielbranche beobachten (u.a. Spies, 2022; Yarwood, 2015). So leidet der Protagonist in Actual Sunlight an schweren Depressionen. Im prämierten Hellblade: Senua’s Sacrifice werden die Posttraumatische Belastungsstörung, Psychosen und Dissoziation der Heldin thematisiert. Die eigene Angststörung der 17-jährigen Entwicklerin Emily Mitchell steht hingegen in Fractured Minds im Mittelpunkt. Durch Videospiele können psychische Erkrankungen zu einem gewissen Ausmaß erlebbar gemacht werden, und dadurch das Bewusstsein für sie geschärft und das Thema entstigmatisiert werden.
Dies bietet auch für Beratende im Hochschulkontext eine Chance. Durch die Perspektivübernahme mittels Videospielen werden die speziellen Herausforderungen, die den studentischen Alltag beeinträchtigen, greifbarer und plausibler und somit auch das Verständnis und Einfühlungsvermögen für betroffene Studierende. So können Methoden und Ziele in Beratungssettings, in der psychosozialen Beratung, im Coaching und in der Entwicklung von Angeboten genauer auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten werden.
In diesem Seminar werden die Grundlagen psychischer Erkrankungen und ihre Darstellung in Videospielen erläutert. Es werden Videospiele vorgestellt und diskutiert, die psychische Erkrankungen mal metaphorisch, mal ganz direkt, mal verspielt, mal sehr drastisch abbilden. Schließlich werden neben dem Potential von Videospielen auch die Grenzen und Risiken der Darstellung psychischer Erkrankungen in diesem Medium thematisiert.
Teilnehmende können im Vorfeld das Spiel Fractured Minds von Emily Mitchell (2017) auf der Gaming-Plattform Steam herunterladen und testen (nicht verwechseln mit dem Spiel Fractured Mind (2024)!). Die Anmeldung auf Steam ist kostenlos und ohne Verpflichtungen, das Spiel kostet 1,99€. Dies ist aber keine Voraussetzung zur Teilnahme an dem Seminar.
Literatur Quellen (u.a.)
- Austin, Jodie (2021) „“The hardest battles are fought in the mind”: Representations of Mental Illness in Ninja Theory’s Hellblade: Senua’s Sacrifice“ In: Game Studies. 21 (4). https://gamestudies.org/2104/articles/austin (abgerufen am 26.05.2024)
- Buday, Jozef et.al. (2022). „Depiction of mental illness and psychiatry in popular video games over the last 20 years.“ In: Frontiers in Psychology 13:967992. https://doi.org/10.3389/fpsyt.2022.967992
- Dorrani, C.; Sukalla, F. (2023). „"Dass es eben nicht so einfach ist für Leute mit einer Angststörung": Entstigmatisierung von Angststörungen mittels Perspektivübernahme in Videospielen“. In: D. Reifegerste, P. Kolip, & A. Wagner (Hrsg.), Wer macht wen für Gesundheit (und Krankheit) verantwortlich? Beiträge zur Jahrestagung der Fachgruppe Gesundheitskommunikation 2022 (S. 1-12). Bielefeld: Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e.V. https://doi.org/10.21241/ssoar.88476
- Caspar, Franz; Pjanic, Irena; Westermann, Stefan (2018). Klinische Psychologie. Wiesbaden: Springer.
- Ferchaud, Arienne et.al. (2020). „Reducing Mental Health Stigma Through Identification With Video Game Avatars With Mental Illness“ In: Frontiers in Psychology 11:2240. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2020.02240
- Yarwood, Jack (2015). „ Mental illness in video games and why we must do better“ https://www.alphr.com/games/1002271/mental-illness-in-video-games-and-why-we-must-do-better/ (abgerufen am 25.05.2024)
- Sowa, Jonas (2021). „Ludische Metaphern. Zur metaphorischen Darstellung psychischer Prozesse am Beispiel von RiME.“ Brill Fink. https://doi.org/10.30965/9783846765715_004
- Spies, Thomas (2022). Trauma im Computerspiel. Mediale Repräsentationen mentaler Extremerfahrungen. Transcript. https://doi.org/10.14361/9783839461525
Quellen Spiele (u.a.)
- ACID, (2024) Fractured Mind.
- Actual Sunlight. Hrsg.: WZO Games Inc. (2014).
- Hellblade: Senua’s Sacrifice. Hrsg.: Ninja Theory (2017).
- Limbo. Hrsg.: Playdead (2010).
- Mitchell, Emily (2017). Fractured Minds. Hrsg.: Wired Productions.
- Shady Part of Me. Hrsg.: Douze Dixièmes (2020).
- Thorson, Maddy & Berry, Noel, (2018). CELESTE.
PEG-Gebäude, 1.G202, Theodor-W.-Adorno-Platz 6 60323 Frankfurt am Main
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:00 Uhr
Unterstützungs-Angebote für Studierende mit psychischen Erkrankungen entwickeln
Am Beispiel der „ADHS-Austauschgruppe“ und „Austauschgruppe für Studierende mit psychischer Beeinträchtigung“ der Frankfurt University of Applied Sciences soll eine der vielen Unterstützungsmöglichkeit vorgestellt und Anregungen für die eigenen Überlegungen geboten werden.
Die best3-Studie hat es erneut gezeigt: 16% der Studierenden geben eine studienerschwerende Beeinträchtigung an, psychischen Erkrankungen sind hierbei mit 65% die größte Gruppe.
Darum, wie man diese Studierendengruppe durch spezifische Angebote bestmöglich unterstützen und den Campus für sie zu einem Ort machen kann, an dem sie sich sicher fühlen und ein erfolgreiches Studium absolvieren können, geht es in diesem Workshop.
Am Beispiel der „ADHS-Austauschgruppe“ und „Austauschgruppe für Studierende mit psychischer Beeinträchtigung“ der Frankfurt University of Applied Sciences soll eine der vielen Unterstützungsmöglichkeit vorgestellt und Anregungen für die eigenen Überlegungen geboten werden: Welche Krankheitsbilder begegnen mir in meinen Beratungen am Häufigsten? Welche Bedarfe nehme ich wahr? Welches Austauschformat könnte an unserem Campus erfolgreich etabliert werden? In Arbeitsgruppen werden diese und andere Fragestellungen bearbeitet und gemeinsam erste Ideen entwickelt, ob und welche Unterstützungsangebote für die eigenen Studierenden hilfreich sein können.
Leitung des Workshops: Alexandra Hoene-Lindemann, Lisa Kranzdorf & Paula Iglesias
Seminarhaus, Raum 1.109, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:00 Uhr
Fabio Schiebel
Gegenwart und Zukunft des Zulassungsverfahrens über hochschulstart
Die Stiftung für Hochschulzulassung vergibt über hochschulstart und das „Dialogorientierte Serviceverfahren“ (DoSV) einen Großteil der in Deutschland zulassungsbeschränkten Studienplätze. Im Vortrag wird eine Einführung in den Ist-Zustand und ein Ausblick auf die anstehende Modernisierung gegeben.
Die Stiftung für Hochschulzulassung betreibt das Portal Hochschulstart und vergibt über das „Dialogorientierte Serviceverfahren“ (DoSV) einen Großteil der in Deutschland zulassungsbeschränkten Studienplätzen, insbesondere alle Plätze der bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengänge Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie. Das dazugehörige Portal hochschulstart ist dadurch zentraler Baustein bei der Studienplatzsuche der Bewerber*innen und wird derzeit von der Stiftung grundlegend modernisiert. Der Vortrag gliedert sich deshalb in zwei Teile: zunächst eine Einführung in den Ist-Zustand von hochschulstart und das zugehörige Verfahren, dann ein Ausblick auf die Neuerungen, die sich durch das neue hochschulstart in allen Bereichen (Verfahren, Prozesse, Bewerbungserlebnis) ergeben werden.
Gebäude Sprach - und Kulturwissenschaften (SKW), Saal A, Rostocker Strasse 2, 60323 Frankfurt
▰ (Für Alle)
13:30–15:00 Uhr
Annegret Schallmann, Stefanie Merka
Warum studieren auch Masterstudierende länger? – Problemlagen und Unterstützungsmöglichkeiten.
In der Veranstaltung werden die vielfältigen Gründe für Studienzeitverzögerungen im Master am Beispiel der sozialwissenschaftlichen Fakultät thematisiert und diskutiert. Daran anschließend werden Formate aus der Beratungspraxis vorgestellt und wir können in einen Austausch dazu kommen.
Studienabbrüche und hohe Verweildauern sind in den Fakultäten ein vielbeachtetes Problem. Der bisherige Fokus in der Gestaltung der Unterstützungsangebote lag vor allem auf den Bachelorstudiengängen (Vorab-Informationen für Studieninteressierte, strukturierte Orientierungsangebote, proaktive Beratung nach den ersten FS, Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten).
An der Sozialwissenschaftlichen Fakultät wollen wir jetzt den Fokus auf die zweite Phase der hochschulischen Ausbildung legen. So zeigen die Daten auch in den Masterstudiengängen erhöhte Studiendauern. Die fakultätseigenen Befragungen sowie die Diskussionsergebnisse aus den Qualitätsrunden geben erste Einblicke in die vielfältigen Gründe für Studienzeitverzögerungen im Master. Wir wollen u.a. die Frage diskutieren, ob sich diese von denen der Bachelorstudierenden unterscheiden.
Abschließend sollen mögliche Interventionsmöglichkeiten mit dem Fokus auf Unterstützungs- und Beratungsangeboten geklärt werden.
Seminarhaus, Raum 0.109, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ (Für Alle)
16:00–17:00 Uhr
Begleitprogramm: Führung durch die Städel-Ausstellung "Künstlerinnen zwischen Frankfurt und Paris um 1900"
Die Ausstellung "Künstlerinnen zwischen Frankfurt und Paris um 1900" ist den bekannten und unbekannten Künstlerinnen gewidmet, ohne deren Beitrag die Moderne nicht zu denken ist. Kostenbeitrag: 14 € pro Person. Infos zur Zahlung in den Details.
Neben der Sonderausstellung "Künstlerinnen zwischen Frankfurt und Paris um 1900" zeigt das Städel Museum 700 Jahre Kunst unter einem Dach: Vom frühen 14. Jahrhundert über die Renaissance, den Barock und die klassische Moderne bis in die Gegenwartskunst. Zum Abschluss Besuchs lohnt sich der Aufstieg auf die neu eingeweihte Besucherterrasse des Museums, die einen unvergesslichen Blick auf die Frankfurter Skyline bietet.
Kostenbeitrag: Eintritt und Führung kosten zusammen 14 € pro Person. Der Betrag ist vor Ort an der Museumskasse zu zahlen.
Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
▰ Begleitprogramm
16:00–17:00 Uhr
Begleitprogramm: Bereit für Spaß und Action? (Charles Lother)
Kleine Teams treten in witzigen Geschicklichkeits-, Wissens- und Funspielen gegeneinander an. Welches Team wird zum Champion gekrönt? Kostenbeitrag: 10 € pro Person. Infos zu Anmeldung und Zahlung in den Details.
Anmeldung und Zahlung über das Zentrum für Hochschulsport unter:
https://zfh-db.sport.uni-frankfurt.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Welt_im_Wandel__Beratung_im_Wandel_-_Sportprogramm.html
Passwort: WeltimWandel-24
Seminarhaus, Raum 0.105, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Begleitprogramm
16:00–17:00 Uhr
Begleitprogramm: Soft Yoga (Greta Jacobsen)
Eine sanfte Yogastunde für mehr Gelassenheit und Bewusstheit. Kostenbeitrag: 10 € pro Person. Infos zu Anmeldung und Zahlung in den Details.
Wir werden mit einer kleinen Atemübung die Yogastunde beginnen, dann durch sanfte Asanas, die unseren Körper dehnen, aber auch stärken, fließen, bis wir am Schluss im Savasana, der Endentspannung, die Stunde ausklingen lassen und somit gelassener und bewusster in den Rest des Tages starten können.
Matten werden zur Verfügung gestellt.
Anmeldung und Zahlung über das Zentrum für Hochschulsport unter:
https://zfh-db.sport.uni-frankfurt.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Welt_im_Wandel__Beratung_im_Wandel_-_Sportprogramm.html
Passwort: WeltimWandel-24
Seminarhaus, Raum 0.107, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Begleitprogramm
16:00–17:15 Uhr
Begleitprogramm: Breathe calmness - radiate clarity (Tonia Yüksel)
Wenig ist wichtiger, um den Überblick zu bewahren in Zeiten der Transformation. Und so üben wir im Kleinen an den Voraussetzungen, um gespannt und klar den wachsenden Komplexitäten zu begegnen. Kostenbeitrag: 12-15 € pro Person. Infos zur Zahlung in den Details.
Es erwartet Sie eine entspannende und den Geist klärende Breathworksession (in bequemer Kleidung und mit eigener Matte oder Decke, wenn vorhanden), damit Sie einen Eindruck davon gewinnen, wie Sie Ihren Geist und Atem rezeptiv und gegenwärtig durch das Kommende führen können.
Kostenbeitrag: 12-15 € bitte passend zum Kurs mitbringen (nach eigenem Gutdünken, ab 10 TN werden die Mehr-Beiträge einem guten Spendenzweck zugeführt)
Seminarhaus, Raum 0.109, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Begleitprogramm
16:00–17:30 Uhr
Begleitprogramm: Führung "Die Geschichte des IG Farbengebäudes" (Ulrike Jaspers)
Das IG-Farbengebäude ist das zentrale Gebäude auf dem Campus Westend und ein Erkennungsmerkmal der Goethe-Universität. Kostenbeitrag: 12 € pro Person. Infos zur Zahlung in den Details.
Das IG-Farbengebäude ist aber nicht nur architektonisch ein Highlight, sondern wirft mit seiner wechselvollen Geschichte auch Licht auf die enge Verflechtung zwischen Industrie und Nazi-Deutschland und die Entwicklungen der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Kostenbeitrag: 12 € pro Person bitte passend zur Führung mitbringen.
Campus Westend, Haupteingang IG Farbengebäude, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt
▰ Begleitprogramm
16:00–17:30 Uhr
Begleitprogramm: Frankfurt in 90 Minuten – Wissenswertes von Gestern, Heute und Morgen (Sascha Stefan Ruehlow)
In Frankfurt gibt es viel zu entdecken: spannende Geschichten, atemberaubende Rekorde, kleine unscheinbare Kostbarkeiten und Kulturen rund um den Globus. Die Zukunft und die Vergangenheit leben in Frankfurt. Sie ist modern und altmodisch zugleich. Kostenbeitrag: 17 € pro Person. Infos zur Zahlung in den Details.
Die Stadt am Main steckt voller Extreme und Widersprüche. Glaubt man sie zu kennen, entdeckt man doch wieder neue interessante Seiten. Frankfurt hat viele bekannte Highlights, die man während der Stadtführung für sich neuentdeckt, wie die bekannten Symbole der Stadt: Das Rathaus Römer, den Eisernen Steg mit seiner Skyline, den Kaiserdom St. Bartholomäus, die Hauptwache und den Eschenheimer Turm. Und noch vieles mehr was Sie entdecken können!
Der Weg des Stadtrundgangs führt an den Stadtkirchen vorbei, schaut in Hinterhöfe hinein und stellt die Altstadtstraßen mit ihren Geschäften und Gesichtern hinter der Ladentheke vor.
Bitte den Betrag von 17 € (möglichst passend) bei der Registrierung im Tagungsbüro zahlen.
traffiQ-Verkehrsinsel, Zeil 129/Hauptwache
▰ Begleitprogramm
16:00–17:30 Uhr
Begleitprogramm: Einblick in das Leben eines Ex-Obdachlosen – Der Frankfurter Hauptbahnhof aus einer anderen Perspektive (Thomas Adam)
Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an das Bahnhofsviertel denken? Der ehemals Obdachlose Thomas Adam gibt bei seiner Führung durch das Bahnhofsviertel einen exklusiven Einblick in das Leben eines Obdachlosen zwischen Drogen, Alkohol und Kriminalität. Kostenbeitrag: 16 € pro Person. Infos in den Details.
Die Führung beginnt am Bahnhof mit spannenden Geschichten aus Thomas Adams Vergangenheit. Von dem „Kaisersack“ geht es weiter auf unserem Streifzug zu einigen Bordellen und enden an der Grenze zwischen heruntergekommenen Gebäuden und modernen Hochhäusern des Frankfurter Bahnhofviertels. Hier wird der starke Kontrast zwischen Arm und Reich besonders deutlich.
Im Laufe der Tour werden Sie einen authentischen und intensiven Einblick in das Leben auf der Straße umgeben von Hochhäusern, Kriminalität und vielen interessanten Geschichten hören.
Während der Tour haben Sie die ganze Zeit die Möglichkeit, dem Guide Fragen zu seiner persönlichen Geschichte aber auch zu dem Leben unter freiem Himmel zu stellen. Lassen Sie sich drauf ein und tauchen Sie in die ehemalige Welt von Thomas Adam!
Bitte den Betrag von 16 € (möglichst passend) bei der Registrierung im Tagungsbüro zahlen.
Hauptbahnhof, vor dem Haupteingang
▰ Begleitprogramm
17:00–18:00 Uhr
Begleitprogramm: Tai Chi (Edith Reusswig)
Kostenbeitrag: 10 € pro Person. Infos zu Anmeldung und Zahlung in den Details.
Anmeldung und Zahlung über das Zentrum für Hochschulsport unter:
https://zfh-db.sport.uni-frankfurt.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Welt_im_Wandel__Beratung_im_Wandel_-_Sportprogramm.html
Passwort: WeltimWandel-24
Seminarhaus, Raum 1.106, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Begleitprogramm
17:00–18:00 Uhr
BEGLEITPROGRAMM
Es gibt leider Softwareprobleme bei der Anmeldung zum Begleitprogramm. Ihr findet die Programmpunkte des Begleitprogramms daher unter den Workshops am 05.09.2024 ab 16:00 Uhr. Bitte meldet Euch auch für die Programmpunkte des Begleitprogramms zügig an, da es nur begrenzte Teilnehmer*innenzahlen gibt!
▰ Begleitprogramm
19:30–00:00 Uhr
Abendessen & Party
Zuerst ein leckeres Buffet und danach schwingen wir das Tanzbein! Eine Anmeldung zum Abendessen ist nicht notwendig.
Zuerst ein leckeres Buffet und danach schwingen wir das Tanzbein!
Eine Anmeldung zum Abendessen ist nicht notwendig - und technisch auch nicht möglich :o)
Casino, Speisesaal, Seiteneingang, Nina-Rubinstein-Weg, 60323 Frankfurt
▰ Rahmenprogramm
08:30–18:00 Uhr
Tagungsbüro
Bei allen Fragen und Anliegen. Auch kalte Getränke, Kaffee, Tee und kleine Snacks stehen hier für Euch für Zwischendurch bereit.
Seminarhaus, Raum 0.101, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Rahmenprogramm
09:00–10:30 Uhr
Beratung im Wandel – Supervision als Setting der Professionalisierung für Berater*innen
Das Selbstverständnis von Berater*innen hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte deutlich gewandelt. Dies lässt sich einerseits auf einen gewissen Professionalisierungsdruck zurückführen, der sich - bedingt durch gesellschaftlichen Wandel - bis in die veränderten Beratungssettings und Beratungskonzepte auswirkt. Andererseits trägt auch ein vertieftes Wissen über Wirkfaktoren von Beratung, deren Abgrenzung von Psychotherapie sowie von Alltagskommunikation dazu bei, dass Berater*innen wissensbasiert und zugleich „hyperindividuell“ ihr aufgabenspezifisches Beratungsangebot umsetzen. Im Hochschulbereich entstehen dabei breite Entscheidungsspielräume mit strukturellen und funktionalen Besonderheiten. Entlastung bieten Diskurse und Vernetzungsmöglichkeiten; trotzdem erscheint es als Herausforderung, mit immer neuen Ungewissheiten umzugehen. Wie ist das zu leisten? Supervision bildet sich zunehmend auch für Berater*innen im Hochschulbereich als adäquates Begleitangebot heraus. Denn hier findet ein methodisch gerahmter und reflexionsorientierter Austausch statt, welcher letztlich als Teil der professionellen Entwicklung von Berater*innen verstanden werden kann
Gebäude Sprach - und Kulturwissenschaften (SKW), Saal A, Rostocker Strasse 2, 60323 Frankfurt
▰ Hauptprogramm
10:30–11:00 Uhr
Pause
Campus Westend
▰ Rahmenprogramm
11:00–12:30 Uhr
Gerhard Hellmeister
Der „Life Design“ Ansatz in der Beratung
Studierenden sind zunehmend Akteur*innen ihrer eigenen Entwicklung. In dem Workshop wird das Konzept des „Life Design“ vorgestellt, in dem Studierende als individuelle produktive Lernende verstanden werden, die sich selbstständig um ihre Entwicklung kümmern können.
Das 21. Jahrhundert erlebt eine Welt im radikalen Umbruch – ökonomisch, ökologisch und sozial. Sie stellt in besonderem Maße Anpassungsherausforderungen an die Hochschulbildung und natürlich auch an die Studierenden.
Die Diskrepanz zwischen neuen Möglichkeiten und Kompetenzanforderungen auch in den sozialen und psychischen Dimensionen führt zu Studienabbrüchen, langen Studienzeiten und vermehrt psychischen Belastungen.
Da die Studierenden zunehmend Akteur*innen ihrer eigenen Entwicklung sind, müssen sie in der Lage sein, ihr eigenes Lernen und ihre beruflichen Erfahrungen zu steuern. Klassische Beratungsansätze im Sinne eines „medizinischen Beratungsmodells (Anamnese, Diagnose, Rezept)" werden diesen Anforderungen nicht mehr gerecht.
Für die Beratung ist das „Life-Design-Paradigma“ (Nota, 2015) als ein konzeptioneller Rahmen vorgeschlagen worden, bei dem die Studierenden nicht mehr als bloße Skill-Empfänger*innen gesehen werden, sondern vielmehr als individuelle, produktive Lernende, die sich eigenverantwortlich um ihre Entwicklung kümmern können.
Wegweisend geworden für mehr als 140 Hochschulen, die mittlerweile mit diesem Ansatz arbeiten, ist das „Life Design Lab“ (Burnett & Evans, 2016) der Stanford Universität, bei dem die Prinzipien der Innovationsmethode Design Thinking auf die Gestaltung des (Studien-) Lebens angewandt werden. An diesem Curriculum orientieren wir uns an der Goethe- Universität bei unserem aktuellen Projekt „Wayfinder: Designing Transitions – Promoting Student Success. Student Mental Health and Transitions into and out of University”.
Im ersten Teil des Workshops stellen wir den „Life Design Ansatz“ am Beispiel eines Online-Kurses „Design your life - Die Kunst sich neu zu er:finden“ vor. Der Kurs unterstützt von der Lebensplaner*in zum*zur Lebensgestalter*in zu werden und die eigene Studien- und Lebensgestaltung aktiv anzugehen.
Im zweiten Teil des Workshops möchten wir über ein neues Format für Lehrende (Life Design Teacher) berichten und über Erfahrungen und Erfolgsfaktoren diskutieren, die bei der Implementierung ähnlicher Formate zu beachten sind.
Burnett, B., & Evans, D. (2016). Designing your life: How to build a well-lived, joyful life.
Nota, L. (2015). Handbook of Life Design: From Practice to Theory and from Theory to Practice.
Seminarhaus, Raum 0.106, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Für Alle)
11:00–12:30 Uhr
Elizabeth Kovach
(Hochschul-)systemische Beratung am Beispiel des Konzepts für eine Stipendienkultur an der Goethe-Universität
Der Workshop beginnt mit der Vorstellung eines Konzeptes zur Entwicklung einer Stipendienkultur an der Goethe-Universität als Beispiel für ein Vorhaben, Beratung hochschulsystemisch zu gestalten. Teilnehmende werden ihre Fachgebiete und Erfahrungen in Bezug auf eine solche Strategie diskutieren.
Von Flyern und Plakaten bis hin zu E-Mails und Social-Media-Posts erhalten Studierende eine ständige Flut von Informationen und Angeboten im Zusammenhang mit ihrer Hochschule. In einem Umfeld, in dem die Aufmerksamkeit stark umkämpft ist, ist es nachvollziehbar, dass einzelne Beratungsstellen übersehen werden. Die Kommunikation von Beratungsangeboten über mehrere Kanäle und Medien ist einerseits unerlässlich, trägt aber andererseits zur Informationsflut bei. Eine Lösung könnte darin bestehen, nicht die Kommunikation, sondern die Beratung selbst „hochschul-systemisch“ zu gestalten. Beratungskompetenzen und Unterstützungsstrukturen sind dann nicht auf eine Quelle oder Stelle fixiert, sondern über verschiedene Akteur*innen, Settings und Zeitpunkte im Student-Life-Cycle verteilt. Sie sind Teil einer gelebten Kultur. Dies ist ein Gedanke hinter dem Konzept für den Auf- und Ausbau einer Stipendienkultur, welches derzeit an der Goethe-Universität umgesetzt wird. Ziel ist es, Akteur*innen in Lehre und Verwaltung die Instrumente an die Hand zu geben, um Studierende bei der Suche nach und der erfolgreichen Bewerbung um Stipendien zu unterstützen. Die Stipendienberatungsstelle ist also nicht die alleinige Quelle der Beratung, sondern auch dafür verantwortlich, dass Beratung und Unterstützung im Zusammenhang mit diesem Themenfeld Teil einer diversitätsaffirmativen Stipendienkultur der Universitätsgemeinschaft ist. Dieser Workshop beginnt mit einer Vorstellung dieses Projekts als Beispiel für ein Vorhaben, Beratung hochschulsystemisch zu gestalten. Dann werden die Teilnehmenden ihre eigenen Fachgebiete und Erfahrungen in Bezug auf eine solche Strategie vorstellen. Sie werden gemeinsam einen Maßnahmenkatalog für ganzheitliche Beratungsstrukturen erarbeiten, der auf verschiedene Beratungsgebiete übertragbar ist.
PEG-Gebäude, 2.G202, Theodor-W.-Adorno-Platz 6 60323 Frankfurt am Main
▰ Workshop (Für Alle)
11:00–12:30 Uhr
Stubegru - OpenSource Software zur Terminbuchung
In diesem Workshop wird die Software Stubegru vorgestellt und kann in einer Demo-Installation ausprobiert werden. Der Fokus liegt hierbei auf den Funktionen zum Management von Beratungsterminen. Insbesondere die Möglichkeiten, mit denen Ratsuchende sich selber online einen Termin buchen können, werden thematisiert.
In diesem Workshop wird die Student Service Center Software Stubegru (www.stubegru.org) vorgestellt und kann in einer Demo-Installation ausprobiert werden. Der Fokus liegt hierbei auf den Funktionen zum Management und der Vergabe von Beratungsterminen. Insbesondere die Möglichkeiten, mit denen Ratsuchende sich selber online einen Termin buchen können (Self-Service) werden thematisiert.
Johannes Schnirring hat diese Software in einger Zusammenarbeit mit den Studienberatungen der Universität Kassel und der Hochschule Bremen als IT-Dienstleister entwickelt und führt in diesem Workshop durch die Möglichkeiten und Funktionen von Stubegru. Die Software ist unter einer OpenSource Lizenz veröffentlicht und kann somit von allen Hochschulen frei verwendet und weiter entwickelt werden.
Aber was genau kann Stubegru?
Stubegru ist ein Softwarepaket für eure Beratungsstelle.
Es gibt manchmal Tage, an denen verliert man den Überblick. Emails, Kalender, Webseiten, das Telefon klingelt und der/die nächste Kund*in steht schon in der Tür...
Stubegru hilft euch den Überblick zu behalten. Es funktioniert in jedem Webbrowser ohne Installation, sogar im Home Office. Auf einen Blick haben alle die wichtigsten Informationen parat und die Details sind nur ein Klick entfernt: Tagesaktuelle Informationen, langfristige Regelungen und Prozessbeschreibungen, Abwesenheiten und gebuchte Beratungstermine. Alles in einem System.
Weitere Infos zur Software unter: www.stubegru.org
Seminarhaus, Raum 0.105, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Für Alle)
11:00–12:30 Uhr
Sophie Seeger,
Ein Chatbot in der Studienberatung
Das Forschungsprojekt What2Study entwickelt einen Chatbot, der die Hochschulkommunikation im Bereich der Studienberatung verbessern soll. Der Chatbot beantwortet automatisiert häufige und einfache Fragen. Im Workshop erhalten Sie Einblicke in die Funktionsweise des Systems und testen es selbst.
Ziel des Forschungsprojekts:
Das Forschungsprojekt What2Study zielt darauf ab, die Hochschulkommunikation, insbesondere im Bereich der Studienberatung, durch den Einsatz von Conversational Agents (Chatbots) zur Unterstützung der Kommunikation mit Studierenden und Studieninteressierten zu verbessern. Durch den Einsatz von generativer KI sollen insbesondere häufige, sich wiederholende und einfache Anfragen (FAQs) automatisiert beantwortet werden und bei komplexeren Anfragen ggf. eine unmittelbare Weiterleitung zur persönlichen Beratung erfolgen.
Einsatz von KI:
Technologisch steht im Forschungsprojekt What2Study insbesondere die Nutzung und Pflege von großen Sprachmodellen (LLM) im Vordergrund. Dabei wird beispielsweise auch erforscht, wie Hochschulmitarbeitende ohne einschlägige Programmierkenntnisse in die Lage versetzt werden können, die Antwortqualität des Chatbots für ihre jeweilige Organisation zu erhöhen und gleichzeitig bekannte Phänomene der generativen KI wie die Faktenhalluzination zu reduzieren. Dadurch soll eine einfache und eigenständige Pflege der Chatbot-Inhalte durch die einzelnen Hochschulen ermöglicht werden.
Projektumfang:
Das Projekt soll landesweit bis Ende 2024 in NRW umgesetzt werden und dabei die besonderen Herausforderungen und Bedürfnisse von Studierenden, Studieninteressierten, Mitarbeitenden der Zentralen Studienberatung und angrenzender Arbeitsbereiche wie Hochschulmarketing oder Studierendensekretariate berücksichtigen.
Inhalte des Workshops:
Das Projekt wurde bereits in Wuppertal auf der 50-jährigen Jubiläumsfeier der ZSBn in NRW vorgestellt und teilweise getestet. Nun haben die Hochschulen bundesweit die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit dem What2Study-System zu sammeln. Im Workshop erhalten die Teilnehmenden detaillierte Einblicke in das What2Study-System und können es selbst testen. In Kleingruppen lernen sie die Weboberfläche kennen und gestalten ihren eigenen Chatbot. Sie testen den Chatbot aus Mitarbeitenden-Perspektive und aus der Perspektive von Studierenden, dazu erhalten sie Fallbeispiele. Die Kleingruppen werden von den Projektmitgliedern begleitet, jedoch wird den Teilnehmenden freie Wahl gelassen, wie sie den Chatbot gestalten und was für Fragen sie dem Chatbot stellen. Außerdem haben die Teilnehmenden Raum und Zeit, ihre Gedanken zum Chatbot zu teilen.
Seminarhaus, Raum 0.107, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Einsteiger)
11:00–12:30 Uhr
Wiebke Lückert, Thomas Klose
Qualität in der Studienberatung - Gutes Besser machen mit System! Einfach mal gemeinsam ausprobieren
Seit einigen Jahren arbeiten wir im Arbeitskreis Qualitätsentwicklung mit dem BeQu-Modell und passen den Qualitätsentwicklungsrahmen an die Nutzung in Hochschulen an. Wir wollen mit Euch gemeinsam einzelne Standards und ihre Indikatoren anschauen und die Bearbeitung ausprobieren.
In dem Workshop geht es ums Ausprobieren und Erproben von Kriterien aus den Bereichen Beratungskompetenz und Beratungsprozess.
Wir gehen davon aus, dass die Auseinandersetzung mit den Standards in Kleingruppen für alle inspirierend sein wird und eigene Sichtweisen und die Arbeit in der eigenen Stelle bereichern wird.
Wir führen in diesem Workshop nicht umfassend und theoretisch in das BeQu-Modell ein. Wer vorbereitend etwas lesen möchte, findet Infos im Netz: https://www.forum-beratung.de/cms/upload/BQ/BeQu-Konzept.pdf. Nötig ist das allerdings nicht.
Seminarhaus, Raum 1.107, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Einsteiger)
11:00–12:30 Uhr
Magdalena Vock, Jonas Arndt
KI-gestützte Studienplanungsassistenz für Studierende mit Beeinträchtigung – Möglichkeiten und Grenzen
In diesem Workshop wird das Konzept für ein KI-gestütztes Studienassistenzsystem für die Studienplanung gezeigt, das Studierenden auf Grundlage ihrer individuellen Rahmenbedingungen geeignete Studienpfade empfiehlt. Wir möchten mit Ihnen über Chancen und Grenzen eines solchen Systems diskutieren.
Die Studienplanung kann insbesondere für Studierende in besonderen Lebenslagen herausfordernd sein. Ob Vorlesungszeiten, die mit Arztterminen oder Kitaöffnungszeiten unvereinbar sind, abgebrochene Prüfungen oder zu berücksichtigende Nachteilsausgleiche: Wer nicht nach Studienverlaufsplan studieren kann oder möchte, steht über kurz oder lang vor der Aufgabe, die Studienplanung an die eigenen, individuellen Bedarfe anzupassen.
Im BMBF-geförderten Projekt ‘CAVAS+ – Computer-Assistenz zur Validierung und Akkreditierung von Studienordnungen zur Verbesserung der Studierbarkeit’ an der Universität Potsdam wurde in Zusammenarbeit von Studienberater*innen und Informatiker*innen ein Konzept für ein KI-gestütztes Studienassistenzsystem entwickelt, das insbesondere Studierenden in besonderen Lebenslagen auf Grundlage ihrer individuellen Rahmenbedingungen geeignete Studienpfade empfiehlt. Dafür wurde ein Modell entwickelt, wie die Diversität von Studierenden datensensibel abgebildet werden kann. Das Assistenzsystem soll Studierenden zugänglich gemacht und auch im Rahmen der Studienberatung eingesetzt werden können.
In diesem 90-minütigen Workshop stellen wir Ihnen nach einer kurzen Einführung in die Möglichkeiten von KI einen Ansatz zur systematischen Erfassung von Beeinträchtigungen Studierender und deren Auswirkungen auf den Studienverlauf vor, sowie das Interface des geplanten Systems. Anschließend möchten wir mit Ihnen diskutieren: Wo liegen Chancen und Risiken eines solchen Assistenzsystems? Welche Anwendungskontexte sehen Sie? Wie kann eine “Zusammenarbeit” von Mensch und Maschine aussehen? Welche Aufgaben kann ein Assistenzsystem übernehmen, welche sollten den Studienberater*innen überlassen bleiben?
Seminarhaus, Raum 2.105, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Für Alle)
11:00–12:30 Uhr
Lena Guderjahn
Ideen zur Professionalisierung der Studienberatung
Im Workshop wird das Konzept der Goethe-Universität zur Professionalisierung von beratend tätigen Mitarbeiter*innen vorgestellt. Im Fokus des Workshops steht der Austausch zu Bedarfen von Berater*innen an Professionalisierung, sowie zu vorhandenen Erfahrungen mit Professionalisierungskonzepten.
Das Projekt „Studienerfolg im Dialog“ startete 2016 an der Goethe-Universität unter anderem mit dem Ziel, Studierende proaktiv anzusprechen, systematisch zu begleiten und so Studienverzögerung und -abbruch entgegenzuwirken. Für die beteiligten Studien(fach-)berater*innen bedeutete dies, dass sich die Komplexität der Beratungstätigkeit deutlich erhöhte, da in der Beratung vermehrt Themen sichtbar wurden, die über die Studienorganisation hinausgingen. Aber auch unabhängig von der proaktiven Ansprache innerhalb des Projekts haben sich die Anforderungen an beratende Mitarbeiter*innen u.a. durch die Diversität der Studierenden und Studierende, die die Beratungen in prekären Situationen aufsuchen, verändert.
Im ersten Teil des Workshops wird das Konzept der Professionalisierung von beratend tätigen Mitarbeiter*innen an der Goethe-Universität vorgestellt. Seit 2019 ist diese Aufgabe der Professionalisierung der Studien(fach-)berater*innen an der Psychotherapeutischen Beratungsstelle für Studierende der Goethe-Universität angesiedelt. Die Angebote umfassen sowohl Workshops unterschiedlicher Formate bspw. zum Umgang mit psychisch belasteten Studierenden oder zu studienspezifischen Themen in der Beratung (bspw. Prokrastination / Prüfungsangst). Ein weiterer wichtiger Baustein des Angebots ist die Supervision, die Mitarbeitenden sowohl als regelmäßiges Gruppenangebot, als auch in akuten Situationen zur Verfügung steht.
Im anschließenden Austausch sollen Bedarfe von Berater*innen, sowie vorhandene Erfahrungen mit Professionalisierungskonzepten im Fokus stehen. Dabei werden in der Studienberatung sowohl institutionelle als auch individuelle Strategien, Bedarfe und Themen erörtert und diskutiert. Das Ziel des Workshops besteht darin, eine Plattform für einen offenen Dialog zwischen Studienberater*innen sowie anderen Beratungsstellen im Hochschulkontext zu schaffen, damit Vertreter*innen verschiedener Hochschulen miteinander ins Gespräch kommen können.
PEG-Gebäude, 2.G084, Theodor-W.-Adorno-Platz 6 60323 Frankfurt am Main
▰ Workshop (Für Alle)
11:00–12:30 Uhr
Behrouz Behbehani
Vorurteilsfrei beraten?
Einführung in den Anti-Bias-Ansatz im Hochschulkontext.
Der Anti-Bias-Ansatz ist ein Ansatz der antidiskriminierenden Bildungsarbeit. Das englische Wort „bias“ bedeutet Voreingenommenheit oder Schieflage.
Wir versuchen, in der Veranstaltung mit einer kurzen Übung eine Sensibilisierung für eigene Vorurteile und verschiedene Formen von Diskriminierung bei den Teilnehmenden zu schaffen.
Der Anti-Bias-Ansatz beschäftigt sich mit verschiedenen Formen von Diskriminierung und ihren vielschichtigen Verstrickungen (wie z.B. Gender, Klasse, sexuelle Lebensweise, Alter, rassifizierende Zuschreibungen, körperliche Gesundheit, usw.). Es wird die gesellschaftliche Bewertung von Unterschieden betrachtet und die Auseinandersetzung mit struktureller Diskriminierung in den Blick genommen.
Seminarhaus, Raum 1.109, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Für Alle)
11:00–12:30 Uhr
Franz Rudolf Menne,
FoBiKo-Gesprächsforum: Zertifizierung von Beratungsstellen
Auf dieser Tagung möchte die FoBiKo erstmals einen offenen Gesprächskreis anbieten, in dem Gedanken und Vorschläge zu einer Akkreditierung einzelner gesamter Beratungsstellen diskutiert werden können. Die FoBiKo ist hier auf erste Ansichten und Anregungen gespannt!
Auf dieser Tagung möchte die FoBiKo erstmals einen offenen Gesprächskreis anbieten, in dem Gedanken und Vorschläge zu einer Akkreditierung einzelner gesamter Beratungsstellen diskutiert werden können. In einer Keynote soll kurz auf einen angedachten Rahmen einer derartigen ‚Gesamtzertifizierung‘ eingegangen werden. Keineswegs ist ein solcher bereits vorgegeben, vielmehr kann, ja soll die Veranstaltung dazu diesen, (Eck-)Punkte für ein solches erst festzusetzendes ‚Framing‘ zu suchen. Und überhaupt ist auch diskutabel, ob eine solche Siegelung generell wünschenswert wäre. Es ist also ein ‚open space‘ für Werthaltungen, Wünsche und vieles mehr…..
Entstanden ist die Idee aus dem kollegialen Kreis, indem Mitglieder mit persönlichem GIBeT-Fortbildungszertifikat den Wunsch äußerten, ein derartiges bzw. ähnliches Zertifikat – sozusagen als „Qualitätssiegel“ - auch gerne, extern wie intern, für ihre Studienberatungseinrichtung zu nutzen. In diesem ersten Gesprächsforum hierzu könnte nun allgemein über Inhalte und Ziele einer derartigen Akkreditierung, ihre generelle Orientierung, Standards und Professionalisierungswege gesprochen werden. Die FoBiKo ist hier auf erste Ansichten und Anregungen gespannt!
Seminarhaus, Raum 2.106, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Für Alle)
11:00–12:30 Uhr
Verena Schätzle, Hendrik de Lede
Online-Self-Assessments im Hochschulkontext – ihre Bedeutung für Studienberatung & Qualitätsmanagement
Wie können informationsbasierte Online-Self-Assessments nicht nur Studieninteressierte bei ihrer Recherche und Entscheidung zu einem passenden Studiengang unterstützen, sondern auch Studienberatungen in ihrer Arbeit entlasten und gleichzeitig als Instrument der Qualitätssicherung eingesetzt werden?
Seit über vier Jahrzehnten werden an der Universität zu Köln (UzK) Studierende vor und in ihrem Studium von Mitarbeitenden der Studienberatung personenzentriert,
ressourcenorientiert und ergebnisoffen beraten. Seit 2018 wird dieses Angebot durch digitale Studienorientierungstools ergänzt. Zu diesen gehören an der UzK neben
einem Videoangebot, das Studiengänge aus Sicht von Studierenden authentisch präsentiert, auch studiengangspezifische Online-Self-Assessments (OSA). In
letzteren können Studieninteressierte interaktiv herausfinden, ob sich ihre persönlichen Erwartungen und Interessen mit den Anforderungen von grundständigen Studiengängen der UzK decken. Mit dem Ziel Studieninteressierten eine erste niederschwellige Orientierungsmöglichkeit zu bieten, war das OSA-Projekt an der UzK zunächst an der zentralen Studienberatung angesiedelt. Anfang 2023 zog das Projekt jedoch ins Prorektorat für Lehre und Studium um und wird seitdem im größeren
Kontext von Qualitätsmanagement (QM) in Lehre und Studium gedacht. Hieraus ergaben und ergeben sich auch weiterhin neue Themenfelder und Perspektiven im
OSA-Projekt an der UzK. Passend zum Tagungsmotto „Welt im Wandel – Beratung im Wandel“ möchten wir in unserem Vortrag daher neben der Verknüpfung von OSA
mit den verschiedenen „klassischen“ Beratungsangeboten der zentralen Studienberatung auch auf die aktuelle Bedeutung von OSA für verschiedene QM-Maßnahmen
eingehen.
Hierzu orientieren wir uns im Vortrag an den folgenden Fragen:
o Wie können OSA Studienberatungen unterstützen?
o Welchen Beitrag können Studienberatungen für OSA Projekte leisten?
o Welche Vor- und Nachteile haben OSA gegenüber Studienberatungen?
o Wie können OSA und Studienberatung bestmöglich verzahnt werden?
o Wie lässt sich die Qualität von OSA sicherstellen?
o In welchen Bereichen können OSA zur Qualitätssicherung beitragen?
o Auf welche übergeordneten strategischen Ziele einer Hochschule können OSA
einwirken?
Um diese Fragen diskutieren und bestmöglich beantworten zu können, möchten wir nicht nur allgemeine theoretische Überlegungen vorstellen, sondern auch konkrete Evaluationsansätze sowie Ergebnisse unserer internen OSA-Evaluationen teilen. Wie lassen sich Erkenntnisse zur bisherigen Wirksamkeit von OSA einordnen und mit anderen Daten beispielsweise aus Studieneingangsbefragungen oder Studienverlaufsstatistiken kombinieren? Welche Weiterentwicklungspotenziale lassen sich identifizieren, damit OSA als komplexe psychologische Interventionsmaßnahmen langfristig dem Wandel in der Beratung standhalten und eine nützliche Ergänzung für Studienberatungen sowie Qualitätsmanagement darstellen können?
Hieraus soll sich fließend eine gemeinsame Gesprächsrunde ableiten, in der Teilnehmer*innen unter anderem über die verschiedenen Rollen und den Stellenwert von OSA an ihren Universitäten sowie die Verknüpfung von OSA mit QM-Maßnahmen diskutieren können.
Gebäude Sprach - und Kulturwissenschaften (SKW), Saal A, Rostocker Strasse 2, 60323 Frankfurt
▰ Werkstattbericht (Für Alle)
11:00–12:30 Uhr
Martha Geiger
Studienverlaufsmonitoring, proaktive Beratung und Anforderungen an die Studienberatung: Welche Chancen bietet das Projekt „Studienerfolg im Dialog II“ an der Goethe-Universität?
Die Studienberatungsstellen sehen sich mit einer Vielzahl von Veränderungen konfrontiert. Diese ergeben sich nicht nur aus den Auswirkungen der Digitalisierung in der Lehre. Auch im Umfeld der veränderten Bedeutung der Hochschulen als Bildungsstätten entstehen diverse und individuelle Anforderungen - sowohl an die Mitarbeitenden als auch an die Studierenden. In diesem Kontext stellt sich die Frage, welche Rolle die Studienberatung dabei übernimmt.
Im Rahmen des Projekts „Studienerfolg im Dialog II“ erfolgt eine Fokussierung auf die Studien(fach)beratungs- und Orientierungsangebote für Studierende an der Goethe-Universität. Das Projekt verfolgt das Ziel, Studienverzögerungen und -abbrüche entgegenzuwirken sowie die vorhandenen Unterstützungsstrukturen auf verschiedenen Ebenen an der Goethe-Universität zu optimieren. Der Vortrag präsentiert dabei einen Ansatz zur Stärkung des Rollenverständnisses und der Zusammenarbeit verschiedener Beratungsstellen. Dabei werden die im Projekt verfolgten Ziele und durchgeführten Maßnahmen vorgestellt. Diese umfassen die Einführung in das Studienverlaufsmonitoring, welches proaktiv Studierende zur Beratung einlädt. Daneben werden verschiedene Professionalisierungsideen in der Studienberatung präsentiert, angefangen von Weiterbildungsangeboten bis hin zur Entwicklung einer Beratungssatzung. Abschließend wird die Idee einer gemeinsamen Infrastruktur diskutiert, einschließlich der bereits genutzten technischen Tools und möglicher Erweiterungen.
Der Vortrag zielt darauf ab, sich mit den Teilnehmer*innen zu verschiedenen Aspekten auszutauschen und unterschiedliche Perspektiven einzubringen.
Seminarhaus, Raum 0.109, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Workshop (Einsteiger)
12:45–13:00 Uhr
Abschlussrunde
Gebäude Sprach - und Kulturwissenschaften (SKW), Saal A, Rostocker Strasse 2, 60323 Frankfurt
▰ Rahmenprogramm
13:00–14:00 Uhr
Mittagspause
Individuelle Mittagspause in den Mensen auf dem Campus Westend. Infos über Standorte und Speisepläne im Tagungsbüro.
Campus Westend
▰ Rahmenprogramm
14:00–17:30 Uhr
Wiebke Lückert
AK Qualitätsentwicklung in der Studienberatung
In der Überarbeitung des QER kommt langsam und endlich Land in Sicht. Wir tauschen uns im geschlossenen Arbeitskreis zum Stand der Dinge aus.
Seminarhaus, Raum 1.106, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Arbeitskreis (Fortgeschrittene)
14:00–17:30 Uhr
Susanne Mombers, Lena Bamberger
Vernetzung und Austausch Schulkoordinator*innen
Gründung eines Arbeitskreises: Austausch, Vernetzung und Kennenlernen von Kolleg*innen, deren Tätigkeit sich hauptsächlich auf die Zusammenarbeit mit Kooperationsschulen bezieht sowie die Koordination von Schülerprogrammen, usw. (auch der Fachbereiche).
Seminarhaus, Raum 1.107, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Arbeitskreis (Für Alle)
14:00–17:30 Uhr
Christiane Mateus
AK Leitung von Studienberatungen
Kollegialer Austausch zu relevanten Themen der Leitung der Studienberatungen.
Eingeladen sind alle Leiterinnen und Leiter von Studienberatungen, die in ihrer Funktion mit entsprechenden Leitungsaufgaben voll umfänglich und in umfassender Verantwortung betraut sind.
Seminarhaus, Raum 1.108, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Arbeitskreis (mit Leitungsfunktion)
14:00–17:30 Uhr
Kerstin Platt
AK Psychologische und Psychotherapeutische Beratung an Hochschulen
Offener Austausch zu aktuellen Fragen aus den Feldern Berufspolitik, Qualitätssicherung, Forschungsergebnisse, Weiterentwicklung von Methodik und Konzeptionen.
Besonderes Anliegen dieses Arbeitskreises ist das Engagement für den weiteren Ausbau psychologischer Beratungsdienste an den Hochschulen. Neue Mitarbeiter im Feld der psychologischen Beratung finden hier Kontakt zu erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die gerne Unterstützung anbieten durch Hospitationsmöglichkeiten und Konzeptaustausch oder durch Beratung in Fragen der Organisationsentwicklung.
Es handelt sich bei den Mitglieder*nnen nicht um einen festen Zirkel, sondern bei jeder Tagung um eine neue Zusammensetzung von Teilnehmenden. Insofern sind neue Mitwirkende jederzeit herzlich willkommen.
Seminarhaus, Raum 0.109, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Arbeitskreis (Einsteiger)
14:00–17:30 Uhr
Simone Jawor-Jussen, Cordula Meier
AK Studienberatung digital
Offener Arbeitskreis für alle vom Einsteiger bis zum Profi - Social Media & Video, Chatbots, KI in der Studienberatung, Onlineberatung, Webseiten, Apps, interaktive Elemente, Digitalisierung, etc.
Wir treffen uns zum Erfahrungsaustausch, Vernetzung und gegenseitiger Unterstützung rund um alle digitalen Themen in der Studienberatung, wie z.B.:
• Studienberatung und KI - (wie) passt das zusammen? ChatGPT als Alternative zur Beratung?
• Social Media - was war, ist, kommt und bleibt: Facebook, Instagram, Tiktok und was ist mit X (Twitter)?
• Webseiten besser gestalten: alles bunt und mobile first? Und was ist überhaupt mit Chatbots?
• YouTube: Suchmaschine, Videosammelstelle, soziales Netzwerk? Videos aktuell halten, aber wie?
• Apps & Tools für Onlineberatung, für Vorträge an Schulen und Einbindung in Workshops?
• Onlinekurse: Was können ILIAS, moodle & Co? Wozu OER und wie geht das?
• Virtual Reality: Spielzeug mit Mehrwert?
• Digital gestützte Rallyes: Campusführungen mit dem Smartphone
• Digitalisierung an meiner Hochschule - was hat das mit meiner Studienberatung zu tun?
...oder was ihr sonst noch an Ideen mitbringt.
Seminarhaus, Raum 1.109, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Arbeitskreis (Für Alle)
14:00–17:30 Uhr
Christiane Stolz
AK Studieren mit Behinderung/chron. Erkrankung
Der Arbeitskreis ist offen für alle Beauftragten und Berater*innen für Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder am Thema Interessierte. Der Focus des Arbeitskreises liegt im Austausch und der gegenseitigen Unterstützung!
Wir besprechen Themen und Fragen, die Ihr mitbringt - ob sie inhaltlicher (z.B Nachteilsausgleich) oder organisatorischer Art (z.B. Rolle als Beauftragte) sind. Durch den Austausch können wir Wissen teilen, von Erfahrungen lernen, und Anregungen für die eigene Arbeit bekommen.
Seminarhaus, Raum 0.107, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Arbeitskreis (Für Alle)
14:00–17:30 Uhr
Theresa Fabian, Silke Neuhaus, Lea Jenkner
AK Studienzweifel und Studienausstieg
Liebe Kolleg*innen, wir laden euch herzlich zum „AK Studienzweifel und Studienausstieg“ ein. Es sind alle herzlich willkommen, die sich für Themen rund um Studienzweifel und -abbruch interessieren. Unabhängig davon, wie viel oder wenig Erfahrung ihr bereits mitbringt.
Liebe Kolleg*innen, wir laden euch herzlich zum „AK Studienzweifel und Studienausstieg“ ein. Es sind alle herzlich willkommen, die sich für Themen rund um Studienzweifel und -abbruch interessieren. Unabhängig davon, wie viel oder wenig Erfahrung ihr bereits mitbringt.
Gemeinsam möchten wir im Barcamp-Format an Themen rund um Studienzweifel und -ausstieg arbeiten. Die Themen, die besprochen werden, sammeln wir am Anfang des Treffens. Macht euch gerne vorher schon Gedanken darüber, was euch besonders interessiert. Wir können uns auch in Gruppen aufteilen und parallel an verschiedenen Themen arbeiten.
Da es sich um einen offenen Arbeitskreis handelt und immer wieder mal neue Personen dazu kommen, kann es auch sein, dass Themen besprochen werden, die bereits im Rahmen des AKs bei einer anderen Tagung besprochen wurden.
Seminarhaus, Raum 0.105, Max-Horkheimer-Strasse 4, 60323 Frankfurt
▰ Arbeitskreis (Für Alle)