Programm
10:30–12:00 Uhr
Campusführung: Zwischen Hörsaal und Bierstube: das Studierendenleben an der TU Dresden
Wer die TUD ein wenig kennen lernen will, findet schon vor dem offiziellen Tagungsbeginn die Gelegenheit, eine Campusführung mitzumachen. Wie lebt und studiert es sich eigentlich an der TU Dresden? Diese Campusführung nimmt Sie mit auf eine Reise durch den studentischen Alltag: von beliebten Lernorten und Treffpunkten bis hin zu Geschichten und kleinen Anekdoten aus dem Campusleben. Erfahren Sie, wo nicht nur gelernt, sondern auch manchmal ein Bier getrunken wird.
Foyer im Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Begleitprogramm
10:30–12:00 Uhr
Campusführung: Zeitreise über den Campus
Wer die TUD ein wenig kennen lernen will, findet schon vor dem offiziellen Tagungsbeginn die Gelegenheit, eine Campusführung mitzumachen. Entdeckt den Hauptcampus bei einem 90-minütigen Rundgang. Erfahrt in einer kleinen Zeitreise Wissenswertes über die Geschichte der TU Dresden sowie zu aktuellen Entwicklungen aus Forschung und Lehre. Natürlich dürfen auch unterhaltsame Anekdoten rund um die Uni nicht fehlen. Die Führung wird identisch auch im Kulturangebot am Donnerstag um 16:00 Uhr angeboten.
Foyer im Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Begleitprogramm
10:30–12:00 Uhr
Campusführung: Nachhaltigkeit und Umweltschutz an der TU Dresden
Wer die TUD ein wenig kennen lernen will, findet schon vor dem offiziellen Tagungsbeginn die Gelegenheit, eine Campusführung mitzumachen. Bei diesem Rundgang über den Campus Südvorstadt der TU Dresden erhalten Sie Einblicke in die verschiedenen Maßnahmen und Aktivitäten zur Förderung von Nachhaltigkeit und biologischer Vielfalt. Wir begeben uns an verschiedene Standorte, an denen Sie erfahren, wie sich Grün- und Freiflächen zu Biotopen entwickeln lassen, wie der Artenschutz gezielt gefördert und der Campus zu einem lebenswerten Ort für Menschen und Natur gestalten werden kann.
Informieren Sie sich während des Rundgangs gerne auch über die Möglichkeiten, wie Sie selbst aktiv werden können – sei es durch kleine Schritte im persönlichen Alltag oder durch die Unterstützung bestehender Initiativen sowie das Einbringen und Umsetzen von eigenen Ideen.
Foyer im Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Begleitprogramm
12:00–20:30 Uhr
Tagungsbüro und Kaffeebar
Im Tagungsbüro erfolgt Eure Anmeldung zur Tagung, wir nehmen Euch in Empfang, Ihr erhaltet Eure Tagungsmaterialien und könnt erste Fragen loswerden. Das Tagungscafé bietet heiße und kalte Getränke sowie einen ersten kleinen kulinarischen Gruß. Außerdem könnt Ihr im Tagungsbüro mit der Fortbildungskommission sowie mit der Zeitschrift für Beratung und Studium (ZBS) ins Gespräch kommen.
Foyer im Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Rahmenprogramm
13:30–15:00 Uhr
Mitgliederversammlung der GIBeT
Vor dem offiziellen Beginn der Tagung findet die Mitgliederversammlung der GIBeT statt. Alle Vereinsmitglieder sind herzlich eingeladen!
Schönfeld-Hörsaal, Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Hauptprogramm
15:00–15:30 Uhr
Kaffeepause
Zeit für ein Getränk oder einen kleinen Snack in der Kaffeebar.
Foyer im Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Rahmenprogramm
15:30–16:45 Uhr
Tagungseröffnung: Brücken bauen – Wege finden
Eröffnet wird die Tagung mit Grußworten der Rektorin der TU Dresden, Frau Professorin Dr. Ursula M. Staudinger, und der GIBeT-Vorstandsvorsitzenden, Sabine Kröger. Anschließend stellen sich die tagungsausrichtenden Teams vor. Nach einem Exkurs zum „Brückenbau aus der Ingenieurperspektive“ von Professor Reinhard Koettnitz lädt Cornelia Blum ein, in Verbindung zu kommen: „Meine Brücken zur Tagung“.
Schönfeld-Hörsaal, Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Hauptprogramm
16:45–17:15 Uhr
Kaffeepause
Zeit für ein Getränk oder einen kleinen Snack im Tagungscafé.
Foyer im Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Rahmenprogramm
17:15–18:00 Uhr
Keynote: Brücken ins Ungewisse – Studienberatung als Orientierungsraum
Ungewissheit ist Alltagsgeschäft in der Studienberatung - der Wunsch, diese zu überwinden, auch. Nicht nur die Studieninteressierten und Studierenden, auch Beratende wünschen sich Klarheit und Verlässlichkeit. Und so bewegt sich Studienberatung mindestens in zweierlei Hinsicht im Spannungsfeld von Wunsch nach Gewissheit und der Realität von Offenheit. Diese Keynote will beleuchten, wie Studienberatung sowohl für Studieninteressierte und Studierende als auch für sich selbst zum Orientierungsraum werden kann.
Schönfeld-Hörsaal, Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Hauptprogramm
18:00–20:30 Uhr
Brückenplausch – der Tagungsempfang
Bei einem Gläschen Sekt und kleinen Häppchen ist im Garten des Barkhausen-Baus Gelegenheit ins Plauschen zu kommen.
Garten am Barkhausen-Teich
▰ Rahmenprogramm
08:30–16:00 Uhr
Tagungsbüro und Kaffeebar
Wir helfen Euch gerne bei Fragen rund um das Programm, die Anmeldung und euren Aufenthalt in Dresden. Heiße und kalte Getränke sowie kleine Snacks stehen ebenfalls bereit. Außerdem könnt Ihr im Tagungsbüro mit der Fortbildungskommission sowie mit der Zeitschrift für Beratung und Studium (ZBS) ins Gespräch kommen.
Foyer im Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Rahmenprogramm
09:00–10:00 Uhr
Vortrag: It's not just the language – Kultursensibles Beraten auf Englisch
Der Vortrag sensibilisiert für Zwischentöne, unausgesprochene Botschaften und typische Stolpersteine in der Beratung auf Englisch. Gleichzeitig vermittelt er praktische Tipps und Strategien, die dabei helfen, Gespräche auf Englisch sicherer, entspannter und mit mehr Leichtigkeit zu führen.
Wer auf Englisch berät, begegnet nicht nur einer anderen Sprache, sondern oft auch anderen Sprachstilen, Werten und Erwartungen. Manche Menschen kommunizieren gern direkt, andere lieber vorsichtig oder zwischen den Zeilen. Genau hier entstehen leicht Missverständnisse oder Irritationen. Der Vortrag sensibilisiert für Zwischentöne, unausgesprochene Botschaften und typische Stolpersteine in der Beratung auf Englisch. Gleichzeitig vermittelt er praktische Tipps und Strategien, die dabei helfen, Gespräche auf Englisch sicherer, entspannter und mit mehr Leichtigkeit zu führen.
Der Vortrag wird auf Deutsch gehalten; englische Satzbeispiele dienen dabei der praktischen Veranschaulichung.
Hörsaal 244, Fritz-Foerster-Bau, Mommsenstraße 6
▰ (Für Alle)
09:00–10:00 Uhr
Vortrag: Brücken bauen in Beratung: Von der analogen Begegnung zur mediatisierten Praxis
Mediatisierung bezeichnet die zunehmende Sättigung unserer Lebens- und Arbeitswelt mit (digitalen) Medien. Der Vortrag illustriert die Mediatisierung der Beratung - vom Flyer bis KI - und reflektiert die damit verbundenen Herausforderungen für Berater:innen und Beratungseinrichtungen.
Schönfeld-Hörsaal, Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ (Für Alle)
10:00–10:30 Uhr
Kaffeepause
Zeit für ein Getränk oder einen kleinen Snack in der Kaffeebar.
Foyer im Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Rahmenprogramm
10:30–12:30 Uhr
Stipendien sichtbar machen: Brücken bauen in der Stipendienberatung
Der Workshop vermittelt Grundlagen zu Stipendien, gibt Einblicke in die Beratungspraxis und bietet Raum für Austausch. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Inputs, Methoden und Impulse für die eigene Beratung, die sich direkt in die eigene Beratung integrieren lassen.
Stipendien leisten einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit im Studium. Sie ermöglichen Studierenden ein konzentriertes und engagiertes Studium, steigern Motivation und Studienerfolg und tragen zu einer positiven Studienkultur an Hochschulen bei.
Dennoch bewerben sich viele Studierende aus Unsicherheit oder fehlenden Informationen nicht für ein Stipendium – häufig aufgrund der Annahme, dass ausschließlich Bestnoten erforderlich sind. Tatsächlich berücksichtigen viele Förderwerke neben Leistungen auch gesellschaftliches Engagement, persönliche Lebenswege oder besondere Herausforderungen, etwa bei finanzieller Bedürftigkeit oder chronischer Erkrankung.
Die Studienberatung kann hier eine zentrale Rolle spielen: als Informationsquelle, Orientierungsinstanz und Ermutigung für Studierende, sich mit Stipendienmöglichkeiten auseinanderzusetzen.
Der Workshop richtet sich an Studienberater*innen und vermittelt Grundlagenwissen zu Stipendien und gibt Einblicke in die Praxis der Stipendienberatung. Ziel ist es, Beratende dabei zu unterstützen, Studierende, Lehrende und Mitarbeitende über Stipendien zu informieren, für Fördermöglichkeiten zu sensibilisieren und bei Bewerbungen zu begleiten.
Der Workshop besteht aus zwei Teilen:
Im ersten Teil gibt ein ca. 45-minütiger Input einen Überblick über stipendiengebende Organisationen, deren Ziele und Auswahlkriterien. Dabei werden sowohl der finanzielle als auch der ideelle Mehrwert von Stipendien für Studierende dargestellt und verbreitete Mythen rund um Stipendien aufgegriffen.
Im zweiten Teil arbeiten die Teilnehmenden in interaktiven Kleingruppen an Fragen der Stipendienberatung. Sie lernen Methoden kennen, tauschen Erfahrungen aus verschiedenen Hochschulkontexten aus und entwickeln gemeinsam Ideen für die Umsetzung im eigenen Arbeitsfeld.
Darüber hinaus geben die Stipendienberatungen der Frankfurt University of Applied Sciences, der Pädagogischen Hochschule sowie der Hochschule Bochum Einblicke in ihre Praxis und stellen beispielhafte Beratungsangebote vor.
Raum I88, Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:30 Uhr
Workshop zur Gründung eines AK Studienorientierung
Der Workshop dient der Gründung eines AK Studienorientierung und bringt alle Interessierten zusammen, die sich mit einer ergebnisoffenen und klientenzentrierten Beratung von Schüler*innen sowie mit der intensiven Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Schulen beschäftigen.
Der Arbeitskreis Studienorientierung bringt alle Interessierten zusammen, die sich mit einer ergebnisoffenen und klientenzentrierten Beratung von Schüler*innen sowie mit der intensiven Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Schulen beschäftigen, mit dem Ziel, individuell passende Studien- und Ausbildungswege zu fördern und nachhaltige Partnerschaften zu etablieren. Der Arbeitskreis bietet Raum für einen Austausch zu den folgenden Themen:
• Themen der Studienorientierung: Methoden, Materialien und Good Practice Beispiele, die Schüler*innen helfen, ihre Interessen und Stärken zu entdecken und Ideen für die Zukunft zu entwickeln.
• Austausch zur Kooperation mit Schulen: Aufbau und Pflege von Kontakten zu Schulen und Formen der Kooperation.
• Informations- und Orientierungsveranstaltungen: Gestaltung und Erfahrungen mit Formaten wie Tag der offenen Tür, Workshops, Schnuppertage und anderen Formaten für verschiedene Zielgruppen.
• Netzwerkarbeit mit anderen Bildungsinstitutionen: Erfahrungsberichte und fachlicher Austausch zur Zusammenarbeit mit Kolleg*innen aus anderen Beratungseinrichtungen, den Fachbereichen an den Hochschulen sowie Lehrkräften.
Der AK soll 2026 auf der Tagung in Dresden gegründet werden, um auf der Frühjahrstagung seine Arbeit aufnehmen zu können. Angesprochen zur Mitarbeit sind alle Personen, die mit den entsprechenden Aufgaben einer ergebnisoffenen Beratung zur Studienorientierung und in der Schnittstelle zu Schulen tätig sind.
Raum 127, Görges-Bau, Helmholtzstraße 9
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:30 Uhr
Studienerfolg gestalten: Brückenbau zwischen Daten, Studierenden und Unterstützung – Mit LEGO® Serious Play® (LSP) als interaktive Methode -
Im Workshop werden etablierte Ansätze und Systeme zur Förderung des Studienerfolgs vorgestellt. Mit LSP entwickeln die Teilnehmenden praxisnahe Ideen, wie datenbasierte Informationen die Studienberatung und weitere Unterstützungsangebote wirksam ergänzen können und reflektieren deren Übertragbarkeit auf die eigene Hochschule.
Der Workshop "Studienerfolg gestalten: Brückenbau zwischen Daten, Studierenden und Unterstützung" bietet Hochschulmitarbeitenden aus Beratung, Studiengangsmanagement und Qualitätsmanagement eine Plattform, um datenbasierte Systeme zur Förderung des Studienerfolgs kennenzulernen und zu diskutieren.
Mittels LEGO® Serious Play® (LSP) machen die Teilnehmenden komplexe Herausforderungen sichtbar und entwickeln gemeinsam konkrete Handlungsansätze für Beratung, Begleitung und Unterstützung von Studierenden.
Nach kurzen Impulsen von drei Hochschulen (TU Dresden, TU Chemnitz, HTWK Leipzig), die ihre Erfahrungen mit datenbasierten Frühwarnsystemen und Studienerfolgsmanagement teilen, folgt die zentrale Arbeitsphase mit LEGO® Serious Play® (LSP). Im Wechsel von Bauen, Storytelling und Reflexion setzen sich die Teilnehmenden damit auseinander, wie Beratungssituationen durch zusätzliche Daten und Informationen sinnvoll unterstützt werden können, wo Informationslücken bestehen und welche Strukturen oder Prozesse nötig sind, um relevante Informationen nutzbar zu machen. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen, gemeinsame Muster zu erkennen und konkrete Ansatzpunkte für die eigene Hochschulpraxis abzuleiten.
So entsteht, unterstützt durch LEGO® Serious Play®, ein praxisnaher Austausch darüber, wie datenbasierte Informationen nicht nur erhoben, sondern in Beratung, Begleitung und Studienerfolgsmanagement wirksam nutzbar gemacht werden können.
Raum 101, Fritz-Foerster-Bau, Mommsenstraße 6
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:30 Uhr
Digitalisierung und KI im Student Life Cycle aus Sicht der Allgemeinen Studienberatung
Welche Aufgaben hat Studienberatung entlang des Student Life Cycles und welche digitalen Tools können uns dabei unterstützen? Dieser Frage gehen wir im Workshop gemeinsam nach.
Der Einsatz von KI ist aktuell ein heißes Thema, das auch an Hochschulen und Studienberatungen stark diskutiert wird. Wir wollen uns nicht mit der Diskussion über das Für und Wider aufhalten, sondern konstruktiv schauen, wo und wie IT-Lösungen die verschiedenen Aufgaben Allgemeiner Studienberatung übernehmen oder vereinfachen können. Wir bauen auf den Ergebnissen der Sitzung des AK "Studienberatung digital" von der GIBeT-Frühjahrstagung in Marburg 2026 auf.
Raum E001, Andreas-Pfitzmann-Bau, Nöthnitzer Straße 46
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:30 Uhr
Reconnect Campus – Welche Unterstützung brauchen Studierende heute?
Ihr habt ein tolles Unterstützungsangebot für Studierende gemacht, und dann nimmt niemand teil? Wir tauchen gemeinsam ein in die veränderten Bedarfe Studierender zwischen Informationsflut, Unsicherheit und Beziehungsbedürfnis und entwickeln Ideen dazu, wie Verbindung heute gelingen kann.
Digitalisierung, KI und eine mehr und mehr individualisierte Gesellschaft – Studierende müssen heute nicht nur ihr Studium bewältigen, sondern zudem Herausforderungen wie eine unsichere Informationslage, Vereinzelung und Einsamkeit meistern. Jeder zweite junge Mensch fühlt sich heute einsam. Während Informationen (scheinbar) unmittelbar zur Verfügung stehen und neben realen Ansprechpersonen auch künstliche Intelligenzen als Ratgeber*innen fungieren, zeigen Studierende ein Sicherheits- und Beziehungsbedürfnis. Doch viele Studierende verhalten sich konträr zu ihren Interessen, indem sie weniger an (Präsenz-)Angeboten teilnehmen und zunehmend KI als Informationsquelle und Ratgeber nutzen. Sinkende Teilnahmezahlen deuten darauf hin, dass die Beratungsstellen an Hochschulen von ihrem bisherigen Kurs umdenken müssen. Wie können wir auf die veränderten Bedarfe reagieren?
In diesem Workshop analysieren wir gemeinsam Tops und Flops an Unterstützungsangeboten, kristallisieren Hürden und Hinderungsgründe für eine Teilnahme heraus und entwickeln Strategien für die veränderten Bedarfe Studierender. Als Take-away nehmt ihr neue Ideen für die eigenen Formate mit.
Nach einem kurzen Inputteil widmen wir uns vertieft der Analyse von gut funktionierenden sowie „gefloppten“ Unterstützungsangeboten. Dazu bearbeiten wir reale Fallbeispiele in Gruppen, bevor die Ergebnisse im Plenum diskutiert werden. Pro Fallbeispiel werden sowohl Stärken als auch Hürden des jeweiligen Angebots aus Studierendensicht evaluiert. Ausgehend von den gesammelten Hürden werden konkrete Maßnahmen für eine (Weiter-)Entwicklung bestehender bzw. neuer Formate ausgearbeitet. Ihr könnt eure eigenen (Top- wie Flop-)Fallbeispiele mitbringen oder euch einfach einer Gruppe anschließen.
Das Projekt 'Next Step - Orientierung und Unterstützung in der Studienmitte durch soziale Einbindung' wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und des Landes Brandenburg gefördert.
Raum E006, Andreas-Pfitzmann-Bau, Nöthnitzer Straße 46
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:30 Uhr
Das größere Bild sehen – Transkulturelle Beratung zwischen Perspektivwechsel, Metapher und Selbstreflexion
Manchmal sehen wir nur den schwarzen Punkt im Bild. Der Workshop lädt dazu ein, mit Hilfe der Positiven Psychotherapie (PPT) nach Nossrat Peseschkian das größere Bild in den Blick zu nehmen. Im Fokus stehen Menschlichkeit, Transkulturalität und die Kunst, als Beratende offen zu bleiben.
Das größere Bild sehen – Transkulturelle Perspektiven in der (nicht nur psychologischen) Beratung von Studierenden
Studierende bringen in die Beratung nicht nur ihre Fragen und Herausforderungen mit, sondern auch ihre Geschichten, Werte, Familien, Wünsche und Loyalitäten. Im Hochschulkontext begegnen uns häufig Menschen, die sich zwischen unterschiedlichen Lebenswelten bewegen und versuchen, ihren eigenen Weg zwischen Erwartungen, Zugehörigkeiten und persönlichen Vorstellungen zu finden.
In meiner Praxis als psychologische Beraterin begleitet mich häufig ein Bild aus der Positiven Psychotherapie (PPT) nach Nossrat Peseschkian: Ein Mensch steht so nah vor einem Gemälde, dass er nur noch einen schwarzen Punkt wahrnimmt. In belastenden Situationen erleben viele Ratsuchende etwas Ähnliches – das Problem nimmt den gesamten Raum ein. Beratung kann dabei helfen, gemeinsam einen Schritt zurückzutreten, das größere Bild wieder in den Blick zu nehmen und neue Perspektiven zu entdecken.
Der Workshop lädt dazu ein, transkulturelle Beratung aus einer ressourcenorientierten und menschlichen Perspektive zu betrachten. Er gibt Einblick in ausgewählte Konzepte und Werkzeuge der Positiven und Transkulturellen Psychotherapie (PPT) nach Nossrat Peseschkian und lädt dazu ein, diese gemeinsam zu erproben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Balancemodell, das sich in meiner Arbeit bereits im Erstgespräch als hilfreiche Orientierung erwiesen hat. Es unterstützt dabei, den Blick von Leistung, Problemen oder Symptomen zu weiten und weitere bedeutsame Lebensbereiche wie Gesundheit, Beziehungen, Kultur, Tradition, Werte und Lebenssinn einzubeziehen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Arbeit mit Metaphern und Geschichten aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten. Sie können helfen, Abstand zum Problem zu gewinnen, neue Sichtweisen zu eröffnen und Kohärenz zu fördern. Die Teilnehmenden sind eingeladen, eigene Geschichten, Metaphern oder andere Beispiele aus ihrer Praxis mitzubringen und gemeinsam zu reflektieren.
Anhand von Fallvignetten werden transkulturelle Fragestellungen gemeinsam erkundet. Dabei geht es unter anderem um die Bedeutung von Familie, Kultur, Tradition, Religion und Werten sowie um unterschiedliche Vorstellungen von Erfolg, Verantwortung und Zugehörigkeit. Zugleich steht die Frage im Raum, wie wir als Beratende offen und neugierig bleiben können, ohne unsere eigenen Sichtweisen unbewusst zum Maßstab zu machen.
Der Workshop verbindet fachlichen Input, praktische Übungen, Reflexion und vor allem zwischenmenschlichen Austausch. Er richtet sich an alle, die Studierenden mit Menschlichkeit, Empathie und auf Augenhöhe begegnen möchten. Es geht dabei auch um die eigene Haltung, Selbstreflexion und Selbstfürsorge als Beratende.
Raum 148, Zeuner-Bau, George-Bähr-Straße 3 c
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:30 Uhr
World Café: Die Zukunft der Beratung im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz
Gemeinsame Diskussion zur Entwicklung der eigenen Haltung
KI ist gekommen, um zu bleiben. Selbst bei Verzicht auf die eigene Nutzung, kommt man im Beratungsalltag nicht mehr um sie herum. Die GIBeT arbeitet daher an einer gemeinsamen Stellungnahme und auch viele Hochschulen verfügen bereits über Richtlinien zum Einsatz von generativer KI. Doch wie finden wir in unseren Rollen zu einer eigenen reflektierten Haltung innerhalb dieser Leitplanken? Dazu möchten wir in diesem World Café gemeinsam diskutieren. Dieses Format eignet sich für alle Teilnehmenden, auch mit unterschiedlichen Vorwissensständen. Es wird jedoch keinen Fachinput oder Vortrag der Workshopanbieter geben, hier steht die aktive Diskussion aller Teilnehmenden im Mittelpunkt. Daher wird die Lektüre beispielsweise der GIBeT-Stellungnahme oder hochschulinterner Richtlinien im Vorfeld dringend empfohlen.
Raum E007, Andreas-Pfitzmann-Bau, Nöthnitzer Straße 46
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:30 Uhr
Neurodivergenz – eine neuer Blick auf Hürden und Barrieren im Studium
Neurodivergenz – ein neuer Blick auf Barrieren im Studium. Der Workshop zeigt, wie unterschiedliche Wahrnehmungs- und Arbeitsstile Studienverläufe prägen und Beratung herausfordern. Mit kurzem Input, Selbstreflexion und Fallvignetten für eine differenzierte, praxisnahe Perspektive.
Vielleicht kennen Sie es selbst: irgendwie anders zu denken und zu „ticken“ als andere; in Mathematik oder Fremdsprachen besonders leistungsstark zu sein oder einen großen Bogen darum zu machen. Es sind nicht nur Begabungen oder Talente, die sich hier zeigen, sondern grundlegende Muster der Aufmerksamkeits- und Selbststeuerung, die wesentlich mitbestimmen, wie erfolgreich Menschen in Bildung und Beruf sein werden. Mit dem Konzept der Neurodivergenz kommen Leistung fördernde und hemmende Aspekte des Studierens auch bei Personen in den Blick, die in keine der bekannten Diagnosekategorien wie ADHS oder Autismus passen. Auch für sie wirkt das Tagungsmotiv des Brückenbaus erhellend: Nicht alle können dieselbe Brücke nutzen. Manche brauchen breitere Wege, breitspurige Rampen, Nischen zum Ausruhen, andere benötigen andere Fortbewegungsmittel oder ganz andere Routen. Neurodivergente Studierende sind oft fachlich stark und motiviert, stolpern aber häufiger an Stellen, die für andere unsichtbar bleiben – bei unklaren Anforderungen, Reizüberflutung, Zeitdruck oder sozialen Missverständnissen. Weil ihnen oft Wissen über die eigenen Bedürfnisse fehlt sowie über bestehende Unterstützungsangebote oder sie diese nicht nutzen, fällt es ihnen besonders schwer, ihren Weg zu einem erfolgreichen Studienabschluss zu finden.
In diesem Workshop erfahren Sie, wie Neurodiversität im Hochschulkontext wirkt, sich manchmal hinter anderen Problemen verbirgt und was das konkret für Ihre Beratung bedeutet. Wir starten mit einer kurzen Einführung zum Konzept der Neurodivergenz, reflektieren über den jeweils individuellen Bildungsweg und zu Arbeits- und Wahrnehmungsstilen – und arbeiten in Fallvignetten typische Beratungssituationen durch.
Raum E85, Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:30 Uhr
Blackout, Bauchweh und kein‘ Bock: Beratung bei Prüfungsangst, Prokrastination und Leistungsdruck
Prüfungsangst, Prokrastination und Leistungsdruck treten im Studium sehr oft auf. Im Workshop wird ein Beratungskonzept zum Umgang damit vorgestellt, das bereits an vielen Universitäten, Hochschulen und Studierendenwerken eingesetzt wird (TU Dresden, Uni Leipzig, LMU, THM, Fernuni Hagen, HS Niederrhein u.v.m.). Während der zwei Stunden wird es Live-Demos und Übungen dazu geben.
Prüfungsangst, Prokrastination und Leistungsdruck treten im Studium sehr oft auf. Viele Prüfungssituationen (Klausuren, mündliche Prüfungen, Hausarbeiten, Präsentationen) erscheinen subjektiv oft unüberwindbar. Studienberatende und psychosozial Beratende stellt dies vor zwei Herausforderungen: Erstens bleibt oft nicht viel Zeit, weil die nächste Prüfung unmittelbar vor der Tür steht. Zweitens sind die Anliegen meist ein Geflecht aus verschiedenen Themen, die alle zusammenhängen und sich bedingen. Die Aufgabe besteht darin, in einem Moment ein reflexionsfördernder, systemischer Gesprächspartner zu sein, dann eine (Lern-) Technik zu erklären um gleich darauf als Motivationscoach lösungsorientiert „Gas zu geben“. In der Beratung gilt es unterschiedliche Haltungen und konkrete „hands-on“-Techniken zu integrieren: Einerseits Power-Talk, Lerntechniken, Zeitplanung, mentales Training; aber auch Methoden zur Reflexion hemmender Glaubenssätze und familiärer Loyalitäten.
Im Workshop wird ein mehrdimensionales Konzept vorgestellt, das bereits an vielen Universitäten und Hochschulen eingesetzt wird (TU Dresden, Uni Leipzig, LMU, THM, Fernuni Hagen, HS Niederrhein u.v.m.). Anschließend werden zwei körperorientierte Techniken demonstriert und mit den Teilnehmenden geübt: eine Lerntechnik für tiefes Verständnis komplexer Prüfungsthemen und eine Methode zur Aktivierung und Übertragung kraftvoller Ressourcen auf konkrete Prüfungssituationen.
Literatur:
Nolle, Timo. (2024): Blackout, Bauchweh und kein' Bock. Therapie und Coaching bei Prüfungsangst, Prokrastination und Leistungsdruck. Carl-Auer Verlag, Heidelberg.
Nolle, Timo (2021): Coaching bei Prüfungsangst. In: Tillmann Grüneberg, Lukas Lutz, Ingo Blaich, Juliane Egerer, Barbara Knickrehm, Rainer Thiel, Ulrike Nachtigäller, Maria Liebchen. Handbuch Studienberatung. Bielefeld (WBV Media).
Nolle, Timo (2017): Prüfungscoaching – zwischen Leistungsoptimierung und Sinnkrisen. In: Zeitschrift für Beratung und Studium 12 (3), S. 70-76.
Raum 229, Görges-Bau, Helmholtzstraße 9
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:30 Uhr
ENTFÄLLT: Was ist der Hochschulkompass und wie kann er bei der Studienwahl unterstützen?
Dieser Workshop richtet sich vor allem an Einsteiger*innen, die noch wenig Erfahrung mit dem Hochschulkompass haben. Im Workshop wird die Arbeitsweise des Hochschulkompasses vorgestellt und wir werden uns mit den bestehenden Kooperation zwischen GIBeT, Bundesverband Hochschulkommunikation (BV_HKOM) und HRK beschäftigen.
Dieser Workshop richtet sich vor allem an Einsteiger*innen, die noch wenig Erfahrung mit dem Hochschulkompass haben. Im Workshop wird die Arbeitsweise des Hochschulkompasses vorgestellt und wir werden uns mit den bestehenden Kooperation zwischen GIBeT, Bundesverband Hochschulkommunikation (BV_HKOM) und HRK beschäftigen.
Raum folgt
▰ Workshop (Einsteiger)
10:30–12:30 Uhr
Studienzweifel – Study Doubts: Internationale Studienzweifelnde begleiten
Adaption an ein neues Umfeld, Sprachbarrieren, Aufenthaltstitel, finanzieller Druck - der Rucksack internationaler Studierender ist stark gefüllt. Quickstart Sachsen Transfer teilt Erfahrungen und konkrete Tools, um die Begleitung internationaler Zweifelnder sensibel und wirkungsvoll zu gestalten.
Wenn internationale Studierende am Studium zweifeln, haben sie meist zusätzliche Herausforderungen im Gepäck. Sprachbarrieren, Erwartungsdruck aus der Heimat, kulturelle Fremdheit und eingeschränkte Netzwerke machen Studienzweifel für diese Gruppe zu einer besonders vielschichtigen Herausforderung. Angesichts steigender Studierendenzahlen aus dem Ausland wachsen auch die Anforderungen an die professionelle Begleitung. Die Internationalisierung fordert von Beratenden zusätzliche Kompetenzen und Ansätze, um Brücken tragfähig zu bauen.
In unserem Workshop richten wir uns an Beratende, die internationale Studierende mit Zweifeln begleiten und sich Unterstützung und Austausch für diese Szenarien wünschen. Nach einer kurzen Einführung zur Lage internationaler Studierender, ihren spezifischen Herausforderungen und Gründen zu zweifeln erarbeiten die Teilnehmenden im Workshop mit dem Team von Quickstart Sachsen Transfer anhand typischer Beratungssituationen Lösungen und Ansätze für eine gelingende Beratung.
Erfahrungen aus Workshops, Arbeitskreisen und Interviews mit Beratenden sowie Ratsuchenden wurden im Projekt zu konkreten Tipps und Tools verdichtet. Diese bringen wir mit und laden Sie ein mit uns zu diskutieren, wie Sie Ihre Beratung an den Bedarfen internationaler Studierender ausrichten und konkret gestalten.
Raum 147, Zeuner-Bau, George-Bähr-Straße 3 c
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:30 Uhr
Sicherheitskonzept für Studienberatungen – Wo stehen wir und wo wollen wir hin?
Der Workshop stellt die Ergebnisse der NRW-Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines Sicherheitskonzeptes vor und ermöglicht einen offenen Austausch. Ziel ist die Ergebnisse und ihre praktische Anwendbarkeit innerhalb der eigenen Einrichtungen zu diskutieren und best-practice-Beispiele zu sammeln.
Dieser Workshop möchte die vorläufigen Ergebnisse der NRW-Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines Sicherheitskonzeptes für Beratungssituationen vorstellen und einen offenen Austausch dazu ermöglichen.
Ziel ist, die bisherigen Ergebnisse mit ihrer praktischen Anwendbarkeit innerhalb der eigenen Einrichtungen zur diskutieren und mögliche "best-practice"-Beispiele aus dem eigenen Beratungsalltag zusammenzustellen.
Die Ergebnisse des Workshops und das von der NRW-Arbeitsgruppe entwickelte Flow-Chart werden anschließend gerne zur Verfügung gestellt, damit es für die individuellen Bedürfnisse in der eigenen Beratungseinrichtung angepasst werden kann.
Raum 102, Fritz-Foerster-Bau, Mommsenstraße 6
▰ Workshop (Einsteiger)
10:30–12:30 Uhr
Brücken für Bildungsaufsteiger:innen – Talentscouting zwischen Schule, Hochschule und Studienerfolg
Brücken im Bildungsaufstieg: Der Workshop stellt Talentscouting als Ansatz zur Potenzialerkennung im Lebenskontext sowie zur individuellen Begleitung von Bildungsaufsteiger:innen vor. Im Fokus stehen Übergänge von der Schule in die Hochschule und Unterstützung im Studienverlauf.
Talentscouting begleitet junge Menschen auf ihrem Bildungsweg und unterstützt insbesondere Jugendliche, deren Potenziale im Bildungssystem aufgrund ihres Lebenskontextes häufig nicht unmittelbar sichtbar werden. Im Mittelpunkt stehen eine ressourcenorientierte Perspektive auf Leistung und Potenzial sowie die individuelle Begleitung von Bildungs- und Berufsentscheidungen.
Im Workshop werden zunächst zentrale Ansätze und Arbeitsweisen des Talentscoutings vorgestellt. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie Potenziale im Lebenskontext erkannt werden können und welche Bedeutung soziale Herkunft, finanzielle Rahmenbedingungen, familiäre Bildungsbiografien und weitere Faktoren für Bildungsentscheidungen und Bildungschancen haben.
Anschließend wird die Brückenfunktion des Talentscoutings zwischen Schule, Hochschule und Studienerfolg in den Blick genommen. Ausgehend von Erfahrungen aus dem Talentscouting an der Universität zu Köln diskutieren wir, welche Übergänge für Bildungsaufsteiger:innen besonders herausfordernd sind und welche Unterstützungsstrukturen Orientierung, Zugehörigkeit und Studienerfolg fördern können.
Im Austausch mit den Teilnehmenden werden folgende Fragen bearbeitet:
• Wie können Potenziale jenseits klassischer Leistungsindikatoren erkannt werden?
• Welche Brücken benötigen Bildungsaufsteiger:innen auf ihrem Weg in die Hochschule?
• Welche Herausforderungen zeigen sich nach dem Hochschulzugang?
• Welche Rolle können Studienberatung, Talentscouting und weitere Unterstützungsangebote bei der Gestaltung gelingender Bildungsübergänge übernehmen?
• Welche Impulse lassen sich auf die eigene Beratungs- und Unterstützungspraxis übertragen?
Der Workshop kombiniert einen kurzen fachlichen Input mit Austausch- und Reflexionsphasen in Kleingruppen sowie einer gemeinsamen Diskussion der Ergebnisse. Ziel ist es, Anregungen für eine chancengerechte Gestaltung von Bildungsübergängen und Unterstützungsstrukturen an Hochschulen zu entwickeln.
Raum E010, Andreas-Pfitzmann-Bau, Nöthnitzer Straße 46
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:30 Uhr
Bewerbende bei der Nutzung von hochschulstart.de/DoSV 1.5 unterstützen
hochschulstart.de und das Studienplatz-Vergabeverfahren DoSV 1.5 sind ein fester Teil des Zulassungsprozesses für eine Vielzahl an Studienplätzen. Im Workshop vermitteln wir alle wichtigen Informationen für Beratende, um Interessent*innen erfolgreich durch das Zulassungsverfahren zu bringen.
hochschulstart.de ist das zentrale Informations- und Bewerbungsportal für zahlreiche zulassungsbeschränkte Studiengänge in Deutschland. Über das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV 1.5) werden Bewerbungen hochschulübergreifend koordiniert, Zulassungsangebote abgeglichen und Mehrfachzulassungen vermieden. Dadurch erhalten Studieninteressierte einen transparenten Überblick über ihre Bewerbungen und Studienplatzangebote.
Für Bewerber*innen ist ein grundlegendes Verständnis von hochschulstart.de entscheidend, da Fehler bei Registrierung, Priorisierung oder Fristen unmittelbare Auswirkungen auf die Studienplatzvergabe haben können. Umso wichtiger ist es, dass Beratende an Hochschulen die Abläufe sicher beherrschen und Studieninteressierte kompetent durch den Bewerbungs- und Zulassungsprozess begleiten können.
Der Workshop vermittelt praxisnah die grundlegende Funktionsweise von hochschulstart.de und des Dialogorientierten Serviceverfahrens (DoSV 1.5). Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über den gesamten Bewerbungsprozess – von der Registrierung über die Bewerbung bis hin zur Annahme von Zulassungsangeboten. Darüber hinaus werden die Besonderheiten der bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengänge Humanmedizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den verschiedenen Verfahrensphasen und deren Bedeutung für Bewerber*innen und Beratende.
Nach dem Workshop sind die Teilnehmenden in der Lage, typische Fragen sicher zu beantworten und Studieninteressierte fundiert durch das Vergabeverfahren zu begleiten.
Raum I89, Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Workshop (Für Alle)
12:30–13:30 Uhr
Individuelle Mittagspause
Zum Mittag empfehlen wir den Besuch der Alten Mensa oder der Neuen Mensa. Die heutigen Angebote hängen im Tagungsbüro aus.
▰ Rahmenprogramm
13:30–15:30 Uhr
Digitalisierungsprozesse in der Studieninformation – Chancen und Herausforderungen
Digitalisierungsprozesse können Studieninformationsstellen helfen, die Anfragen von Studieninteressierten und Studierenden trotz der an vielen Hochschulen rückläufigen Personalkapazitäten und steigender Komplexität der Anfragen gut zu bewältigen. Häufig gibt es aber auch Umsetzungs- und Akzeptanzprobleme. Am Beispiel des ServiceCenterStudium an der TU Dresden werden verschiedene Digitalisierungsvorhaben besprochen. Nach einer Führung durch die Räumlichkeiten der Studieninformation besteht die Möglichkeit zur Diskussion eigener Digitalisierungsvorhaben und möglicher Hindernisse auf dem Weg zur digitalisierten Studieninformation.
Vor etwa drei Jahren wurden an der TU Dresden die Studieninformation des ServiceCenterStudium (SCS) mit Servicehotline und Servicepoint und große Teile der zentralen Universitätsverwaltung im frisch sanierten Fritz-Foerster-Bau zusammengeführt. Im Rahmen des Umzugs wurden im SCS die etablierten Prozesse auf den Prüfstand gestellt und stellenweise digitalisiert. Dabei kommt es aber immer wieder auch zu Problemen und Herausforderungen, die oft strukturell oder organisatorisch bedingt sind.
Im Workshop werden beispielhaft einige Digitalisierungsprozesse der Studieninformation des ServiceCenterStudium, die an der TU Dresden als Brücke für Studieninteressierte ins Studium dient, beleuchtet und deren konkrete Umsetzung sowie Vor- und Nachteile dargestellt. Diese Digitalisierungsprozesse betreffen beispielsweise die Terminvergabe, den Aufruf von Sprechstundenbesuchern, die Telefonie und E-Mail-Bearbeitung.
Im Rahmen des Workshops wird eine Führung durch die Räume der Studieninformation angeboten.
Im zweiten Teil dienen die besprochenen Prozesse und die Eindrücke der Führung als Aufhänger für die praktischen Beispiele der Workshop-Teilnehmenden aus ihren Hochschulen sowie für eine Diskussion über Herausforderungen und Grenzen verschiedener Digitalisierungsvorhaben im Hochschulumfeld. Die Workshop-Teilnehmenden können von eigenen Vorhaben berichten und Vor- und Nachteile verschiedener Lösungen diskutieren. Ziel ist eine Darstellung von Best Practice-Beispielen sowie eine Diskussion darüber, wie Hindernisse und Bremsklötze auf dem Weg zur digitalisierten Studieninformation beseitigt werden können.
Der Workshop richtet sich an Leitungspersonen und Mitarbeitende aus Studieninformationsstellen und Personen, die mit Studieninformations- und Clearingaufgaben betraut sind oder Digitalisierungsvorhaben für Studieninformationen umsetzen.
Raum 102, Fritz-Foerster-Bau, Mommsenstraße 6
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:30 Uhr
Schnupper-Workshop: Psychosoziale Beratung auf Englisch
Beratungsgespräche auf Englisch bringen besondere Herausforderungen mit sich. In Kleingruppen und im Plenum entwickeln wir gemeinsam Formulierungen und Strategien für herausfordernde Gesprächssituationen. Ziel ist es, mehr Sicherheit zu gewinnen und auch schwierige Anliegen auf Englisch klar und professionell zu vermitteln.
Lost in Translation? Schwierige Beratungssituationen auf Englisch meistern
Beratungsgespräche auf Englisch bringen besondere Herausforderungen mit sich. Wie gehe ich mit Missverständnissen um? Wie finde ich passende englische Erklärungen für lange Begriffe wie Schweigepflicht oder Nachteilsausgleich? Was kann ich in emotional aufgeladenen Situationen sagen? Und wie setze ich freundlich und professionell Grenzen?
Bringt gerne Eure eigenen Fallbeispiele mit. So wird der Workshop lebendig und praxisnah für Euch. In Kleingruppen und im Plenum entwickeln wir gemeinsam Formulierungen und Strategien für herausfordernde Gesprächssituationen. Ziel ist es, mehr Sicherheit zu gewinnen und auch schwierige Anliegen auf Englisch klar und professionell zu vermitteln.
Voraussetzungen
Ihr müsst kein fließendes Englisch sprechen. Wichtig sind Neugier, die Bereitschaft zum Ausprobieren und solide Grundkenntnisse, mit denen Ihr Euch in Alltagssituationen verständigen könnt – auch wenn es manchmal noch etwas holprig klingt.
Raum 148, Fritz-Foerster-Bau, Mommsenstraße 6
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:30 Uhr
Beratung mit Steinen ins Rollen bringen – Studienberatung mit LEGO® SERIOUS PLAY®
Mit LEGO® SERIOUS PLAY® den Beratungsprozess spielerisch gestalten: Studienberater:innen erleben, wie sie Studieninteressierte und Studierende mit Bau- und Reflexionsphasen dabei unterstützen können, ihren IST-Stand und ihre Ziele sichtbar zu machen und neue Perspektiven zu entdecken.
Wie können Studienberater:innen Studieninteressierte und Studierende dort abholen, wo sie gerade stehen – und ihre Gedanken, Ziele oder Unsicherheiten sichtbar machen? In diesem interaktiven Workshop erleben die Teilnehmenden, wie die LEGO® SERIOUS PLAY®-Methodik in der Studienberatung genutzt werden kann, um Reflexion anzuregen, Perspektiven zu öffnen und gemeinsame Lösungswege kreativ zu gestalten.
Anhand praktischer Beispiele und kleiner Bauübungen wird gezeigt, wie sich mit den LEGO®-Steinen der aktuelle Stand („Wo stehe ich gerade?“) und zukünftige Ziele („Wohin möchte ich mich entwickeln?“) visualisieren lassen. Die Methode bietet neue Zugänge zu Beratungsgesprächen, die Kopf und Hände gleichermaßen aktivieren – und damit oft zu überraschend klaren Einsichten führen.
Der Workshop richtet sich an Studienberater:innen, die Lust haben, neue Ansätze auszuprobieren und die Potenziale von Visualisierung und spielerischer Reflexion in ihrer Arbeit zu entdecken.
Raum 101, Fritz-Foerster-Bau, Mommsenstraße 6
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:30 Uhr
Zwischen Humor und Hetze: Digitale Codes verstehen und Risiken früh erkennen.
Workshop für Studienberater:innen zur Internetkultur: Wir entschlüsseln Memes, Emojis und andere digitale Codes, greifen Beispiele aus Hochschule und Alltag auf und thematisieren Cyberbullying, Cybermobbing und Cybergrooming, um Risiken früher zu erkennen und sensibler reagieren zu können.
Auch für uns in der Studienberatung spielt aufgrund des Raumes, den vor allem Social Media in unserer Gesellschaft einnimmt, die Internetkultur eine immer größere Rolle. Ausgehend von der Frage nach der Generation-Gap, die uns immer wieder beschäftigt, will sich dieser Workshop aktuellen und vergangenen Entwicklungen kultureller Phänomene im Internet widmen. Dies soll nicht nur dazu dienen jüngere Generationen zu verstehen, sondern auch Awareness schaffen, wie bestimmte Codes (Emojis, Memes, etc.) zu verstehen sind und wie aus harmlosen Symbolen (wie einem Obst-Emoji) eine diskriminierende Botschaft wird oder um zu durchschauen, was harmlos wirkende Zahlenkombinationen in bestimmten Kontexten eigentlich bedeuten.
Egal ob Graffitis auf dem Campus, Kommentare in Social Media oder ganze Mobbing-Kampagnen gegen Hochschulangehörige – auch wir müssen als Mitglieder von Hochschulen mit offenen Augen durch analoge wie digitale Räume gehen, um schnell auf Probleme und Risiken reagieren zu können oder, um überhaupt zu verstehen, was auch unsere Ratsuchenden umtreiben könnte.
Im Workshop erschließen wir uns gemeinsam die Semiotik bestimmter Memes und Emojis, tauchen gemeinsam in verschiedene internetkulturelle Phänomene ein und widmen uns zum Abschluss des Workshops auch den Themen Cyberbullying, Cybermobbing und Cybergrooming und erarbeiten Anhaltspunkte, wie wir Anzeichen erkennen, um sensibilisiert zu sein, wenn Ratsuchende oder auch Kolleg:innen davon Betroffen sind.
Es ist erwünscht, dass die Teilnehmenden eigene Beispiele aus dem Berufs- oder Hochschulalltag und gerne auch Bespiele aus dem Privatleben mitbringen, damit wir aktiv an einzelnen Beispielen arbeiten können. Diese können selbstverständlich anonymisiert werden, falls dies notwendig ist.
Es ist das Workshopziel, dass wir uns im Anschluss aufgeklärter in der (digitalen) Welt bewegen – sowohl im Beruf als auch im Privaten: Die Teilnehmenden sollen zentrale Codes der Internetkultur besser einordnen, problematische Inhalte schneller erkennen und diese Kenntnisse in der kollegialen Kommunikation und der Kommunikation mit Studierenden einfließen lassen können.
Raum E85, Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:30 Uhr
Wege durch den Zweifel: Methoden für die Beratung von Studienzweifelnden und -abbrechenden
Beratende unterstützen Studienzweifelnde und -abbrechende in Phasen der Neuorientierung und begleiten sie durch persönliche und berufliche Herausforderungen. Gerade wenn psychische Belastungen oder Unsicherheiten den weiteren Weg erschweren, sind passende Beratungsansätze gefragt. Die im Projekt Quickstart Sachsen Transfer entwickelte Selbstlern-Toolbox „Beratungskompetenz stärken“ bietet hierfür praxisnahe Methoden und Gesprächsstrategien. Im Workshop werden zentrale Inhalte vorgestellt sowie eine ausgewählte Methode gemeinsam erprobt und reflektiert.
Beratende begleiten Studienzweifelnde und -abbrechende bei Übergängen, geben Orientierung und unterstützen in belastenden Lebenslagen. Dabei begegnen ihnen häufig herausfordernde Beratungssituationen – etwa wenn Ratsuchende noch wenig Veränderungsbereitschaft zeigen oder psychische Belastungen eine berufliche Orientierung erschweren. Um Beratende gezielt in solchen Fällen zu unterstützen, wurde im Projekt Quickstart Sachsen Transfer ein praxisnahes Selbstlernangebot entwickelt: „Beratungskompetenz stärken – Toolbox für die Beratung von psychisch belasteten Studienzweifelnden und -abbrechenden“. Dieses Angebot bündelt Methoden, Reflexionshilfen und Gesprächsstrategien für die Arbeit mit dieser Zielgruppe und steht ab Sommer 2026 kostenfrei zur Nutzung über die Plattform OPAL der TU Bergakademie Freiberg bereit.
Im Workshop werden daher zunächst zentrale Inhalte des Selbstlernangebotes vorgestellt. Anschließend wird eine ausgewählte Methode gemeinsam erprobt und im Hinblick auf verschiedene Beratungskontexte reflektiert.
Studienzweifel und Studienabbruchsüberlegungen sind häufig eng mit psychischen Belastungen verbunden und stellen Beratende vor komplexe Herausforderungen. In solchen Situationen gilt es, sowohl Orientierung zu geben als auch individuelle Handlungsspielräume sichtbar zu machen. Oft unter Zeitdruck und in emotional belasteten Kontexten.
Ziel des Workshops ist es, konkrete Methoden und Instrumente kennenzulernen, die in der Beratung von studienzweifelnden und -abbrechenden Personen mit psychischen Belastungen unterstützend eingesetzt werden können.
Zu Beginn erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in ein digitales Selbstlernangebot, das Beratenden ermöglicht, ausgewählte Inhalte zeit- und ortsunabhängig zu vertiefen und für die eigene Praxis weiterzuentwickeln. Dieses bietet neben einer praxisorientierten Handreichung, die zentrale Ansätze, Methoden und Materialien bündelt, Möglichkeit zur individuellen Vertiefung und Reflexion.
Im Zentrum des Workshops steht die gemeinsame Erprobung einer ausgewählten Methode zur Gestaltung von Einstiegs- und Klärungsprozessen in der Beratung. In einer angeleiteten Partnerarbeit sammeln die Teilnehmenden eigene Erfahrungen mit der Methode, reflektieren deren Einsatzmöglichkeiten und diskutieren Transferoptionen für unterschiedliche Beratungskontexte.
Der Workshop verbindet fachlichen Input, kollegialen Austausch und praktische Anwendung. Er bietet Raum, eigene Erfahrungen einzubringen, neue Impulse zu gewinnen und konkrete Ansätze für die Beratungspraxis mitzunehmen. Durch die Verknüpfung mit dem Selbstlernangebot wird zudem eine nachhaltige Vertiefung über den Workshop hinaus ermöglicht.
Raum E009, Andreas-Pfitzmann-Bau, Nöthnitzer Straße 46
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:30 Uhr
Staging: Szenisch-kreative Impulse für die Beratungspraxis
Vom Reden zum Erleben! Wir erkunden, wie psycho- und soziodramatische Impulse (z.B. Soziometrie, Rollentausch, Doppeln, Skulpturarbeit) die Studienberatung und Fallsupervision bereichern können: Kreatives Handwerkszeug für mehr Dynamik und gruppendynamische Leichtigkeit im Beratungsalltag!
Vom Reden zum Erleben! Wir erkunden, wie psycho- und soziodramatische Impulse (z.B. Soziometrie, Rollentausch, Doppeln, Skulpturarbeit) die Studienberatung und Fallsupervision bereichern können: Kreatives Handwerkszeug für mehr Dynamik und gruppendynamische Leichtigkeit im Beratungsalltag!
Raum 127, Görges-Bau, Helmholtzstraße 9
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:30 Uhr
Campus Connect – Campusleben, Gemeinschaft und mentale Gesundheit als Instrumente des Studierendenmarketings
Studieninteressierte suchen mehr als gute Lehre: Sie wollen ankommen, dazugehören und sich wohlfühlen. Im Workshop diskutieren wir, wie Hochschulen nicht nur informieren, sondern echte Verbindungen schaffen und welche Formate Studierendenmarketing und Studienberatung gemeinsam entwickeln können.
Studieninteressierte und Studierende erwarten heute mehr als ein hochwertiges Studienangebot. Sie suchen Orte, an denen sie sich willkommen fühlen, soziale Kontakte knüpfen und Unterstützung für ihr Wohlbefinden finden. Gemeinsam beleuchten wir, wie Campusleben, Gemeinschaft und mentale Gesundheit die Student Experience prägen und damit zu wichtigen Faktoren im Studierendenmarketing werden. In einem World-Café werden Ansätze diskutiert, die Zugehörigkeit fördern, Studienerfolg unterstützen und die Attraktivität von Hochschulen nachhaltig stärken.
Raum 148, Zeuner-Bau, George-Bähr-Straße 3 c
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:30 Uhr
Orientierungskompetenz fördern
Schon mal über die eigene Berufswahl nachgedacht? Was brauchen Studieninteressierte, um ihren beruflichen Werdegang meistern zu können? Orientierungskompetenz! Was das sein soll und wie wir sie fördern können, darum geht es in diesem Workshop.
Als Impuls werden mit der Abschluss-, Programm- und Anschlussorientierung drei Strategien junger Menschen bei der beruflichen Orientierung vorgestellt. Anschließend überlegen wir auf Basis der Definition von Orientierungskompetenz und dem Phasenmodell eines Orientierungsprozesses, wann und wie Orientierungskompetenz bei jungen Menschen gefördert werden kann bzw. welchen Beitrag Studienberatung dabei leisten kann.
Raum I88, Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:30 Uhr
Studienbotschafter*innen bauen Brücken: Ein Best-Practice-Austausch
Für alle, die ein Studienbotschafter*innen-Programm aufbauen oder weiterentwickeln möchten. Themen sind u.a. Einsatzmöglichkeiten (z.B. Schulvorträge), inhaltlicher Fokus, Ausbildung der Botschafter*innen, etc. Interaktiver Austausch und praktische Tipps stehen im Vordergrund, um konkrete Ideen für die eigene Hochschule mitzunehmen.
Workshop-Ziele & Zielgruppe
Dieser Workshop richtet sich an alle, die ein Studienbotschafter*innen-Programm aufbauen möchten, sowie an diejenigen, die bereits ein solches Programm haben und es weiterentwickeln wollen. Willkommen sind alle, die sich für den Austausch über verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten und Best Practices interessieren.
Dabei werden wir uns mit folgenden Themen beschäftigen:
- Einsatzmöglichkeiten für Studienbotschafter*innen: Teilnahme an Schulvorträgen, Infoveranstaltungen auf dem Campus, Bildungsmessen, etc.| Gestaltung von Tagesprogrammen auf dem Campus für Studieninteressierte | „Mediale Einsätze“: Podcasts, Social Media Beiträge, Portraits auf Webseiten, etc. | Begleitung beim Studienstart | etc.
- Inhaltliche Ausgestaltung der Einsätze: Welchen Fokus haben die Studienbotschafter*innen? Konkrete Studiengänge? Studienalltag allgemein?
- Vor- und Nachteile der verschiedenen Ausgestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten
- Ausbildung und Schulung der Studienbotschafter*innen: Inhalte, Dauer, Voraussetzungen, etc.
- Verankerung des Programms in der Hochschulstruktur: Zentrale Studienberatung, Fachbereich/Fakultät, „Studium Integrale/Generale“, Marketing, etc.
- Administrative und organisatorische Fragen: Anstellung, Ehrenamt oder CPs | Organisation der Einsätze | etc.
Ablauf und Methodik
Der Workshop ist als interaktive Veranstaltung konzipiert, bei der die Teilnehmer*innen ihre Erfahrungen und Ideen einbringen können. Nach einer gemeinsamen Vorstellungsrunde sammeln wir zu den oben genannten Themen sowohl die Erfahrungen als auch offene Fragen. Ich würde mich freuen, wenn alle am Ende des Workshops konkrete Ideen und Anregungen mitnehmen, die sie innerhalb ihrer eigenen Hochschulstrukturen umsetzen können.
Erwartete Ergebnisse
- Vertiefte Kenntnisse über verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten von Studienbotschafter*innen-Programmen
- Klarheit über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Ansätze
- Praktische Tipps und Strategien zu Aufbau, Umsetzung und Weiterentwicklung
- Netzwerkbildung und Austausch mit anderen Hochschulen
Ich freue mich auf eure Teilnahme, einen inspirierenden Austausch, wertvolle Impulse und praktische Ideen zur Umsetzung.
Raum E007, Andreas-Pfitzmann-Bau, Nöthnitzer Straße 46
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:30 Uhr
Arbeiten mit dem Hochschulkompass: Datenpflege und Relaunch 2027
Der Hochschulkompass ist ein unabhängiges, offizielles Informationsportal der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), das über alle staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland, deren Studienangebote sowie Promotionsmöglichkeiten informiert. Im Workshop stehen die Datenpflege im Hochschulkompass sowie der für 2027 anstehende Relaunch im Fokus.
Der Hochschulkompass ist ein unabhängiges, offizielles Informationsportal der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), das über alle staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland, deren Studienangebote sowie Promotionsmöglichkeiten informiert. Im Workshop stehen die Datenpflege im Hochschulkompass sowie der für 2027 anstehende Relaunch im Fokus.
Raum E006, Andreas-Pfitzmann-Bau, Nöthnitzer Straße 46
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:30 Uhr
Herausforderungen (nicht nur) für kleine ZSBs: Gute Arbeit in Zeiten abnehmender Ressourcen
Der Sparzwang wirkt sich nicht nur, aber auch auf kleine ZSBs aus. Personal, studentische Hilfskräfte, Finanzmittel fallen (demnächst) weg – dennoch wird erwartet, dass man dieselbe - oder gar noch mehr - Arbeit qualitätsvoll leistet. Wie und nach welchen Kriterien setze ich Prioritäten? Wie vertrete ich ggf. erforderliche Einschnitte gegenüber Dritten? Anhand konkreter mitgebrachter Fälle erarbeiten wir gemeinsam Lösungsstrategien und best practice-Beispiele.
Viele Hochschulen müssen sparen. Dies wirkt sich nicht nur, aber gerade auch auf kleine Zentrale Studienberatungen aus. Hauptamtliches Personal, studentische Hilfskräfte oder/und Finanzmittel fallen (demnächst) weg – dennoch wird erwartet, dass man dieselbe - oder gar noch mehr - Arbeit qualitätsvoll leistet. Selbst wenn die Ressourcen gleich bleiben, stellen sich kleinen Stellen oft folgende Fragen: Wie und nach welchen Kriterien setze ich Prioritäten? Wie betreibe ich erfolgreiche Selbstfürsorge? Wie vertrete ich ggf. erforderliche Einschnitte gegenüber Dritten?
Im Zentrum dieses Workshops steht der Austausch der Teilnehmenden. Anhand konkreter mitgebrachter Fälle erarbeiten wir gemeinsam Lösungsstrategien und best practice-Beispiele. Auch wenn wir die Situation kleinerer Stellen besonders in den Blick nehmen wollen, ist der Workshop für alle geöffnet, die kreative Antworten auf die o.g. Fragen suchen.
Raum E010, Andreas-Pfitzmann-Bau, Nöthnitzer Straße 46
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:30 Uhr
Selbst- und Ko-Regulation bei psychischer Belastung mit den BeSOS-Tools
Mit BeSOS (TU Bergakademie Freiberg) steht seit Kurzem ein einfaches Toolkit für die Arbeit mit psychisch belasteten Menschen bereit. Das BeSOS-Instrumentarium kann zielgruppengerecht und kontextspezifisch genutzt werden und zielt auf die Stärkung der beraterischen Handlungsfähigkeit. Der Fokus auf Selbst- und Ko-Regulation adressiert sowohl Beratende als auch Ratsuchende. In diesem interaktiven Workshop wird das Modell vorgestellt und die praktische Implementierung diskutiert.
Interaktiver Workshop mit Q&A Session:
Mit dem von der TU Bergakademie Freiberg bereitgestellten und im praktischen Einsatz in Schule, Berufs- und Studienorientierung sowie in der Beratung pilotierten BeSOS-Instrumentarium steht seit Kurzem ein neues Toolkit für die Einzelberatung und Arbeit mit Gruppen psychisch belasteter junger Menschen bereit. Denn die Förderung und Stärkung von Selbstregulationskompetenzen zeigt sich gegenwärtig als eine neue Herausforderung. Alle BeSOS-Tools sind einfach zu erlernen, einfach anzuleiten und helfen innerhalb weniger Sekunden bis Minuten aus Momenten der Ohnmacht und Ratlosigkeit heraus. Das BeSOS-Instrumentarium kann für die Arbeit mit psychisch belasteten Studierenden sowohl für die Beratung als auch für das Training gegen Prüfungsblockaden genutzt werden, denn es basiert auf den grundlegenden Mechanismen von Ko- und Selbstregulation. Einbezogen werden dabei tiefliegende Mechanismen auf der Körperebene, die in Überforderungssituationen bei psychischer Belastung einerseits zu mentalen und emotionalen Blockierungen führen und andererseits durch BeSOS nun im umgekehrten Prozess gezielt genutzt werden. So kann unmittelbar die Handlungsfähigkeit in schwierigen Situationen wiederhergestellt werden. BeSOS adressiert dabei sowohl die Beratenden als auch die Ratsuchenden! Viele der Tools haben bei regelmäßigem Einsatz zudem einen nachhaltigen positiven Effekt auf Gesundheit, Lern- und Entscheidungsfähigkeit. Neugierige können bereits im Vorfeld auf der Webseite https://besos-sachsen.de/ stöbern.
Im Workshop werden kurz die Grundlagen erörtert und in das Modell eingeführt; die Toolbox soll jedoch auch ausprobiert und geübt werden. Der Workshop ist interaktiv und zielt auf Austausch, Diskussion, Selbsterfahrung um sich dem gemeinsamen Anliegen von Schule & Beratung als "sicherer Hafen" zu widmen.
www.besos-sachsen.de
Raum 147, Zeuner-Bau, George-Bähr-Straße 3 c
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:30 Uhr
Von der Kunst, mit Jammern und Klagen gut umzugehen
Jammern und Klagen bedeutet, die „Schuld nur bei den anderen“ zu suchen. Dieses Problem-Wahrnehmungsmuster führt dazu, dass die „Klagenden“ keine Verantwortung für ihre Problemlage übernehmen wollen. Und das kann echt anstrengend sein. Im Workshop wird das Klage-Muster systemisch analysiert und anschließend ein Beratungsablauf zur konstruktiven Anliegenklärung mit den Teilnehmenden geübt.
Jammern und Klagen bedeutet, die „Schuld nur bei den anderen“ zu suchen. Dieses Problem-Wahrnehmungsmuster führt dazu, dass die „Klagenden“ keine Verantwortung für ihre Problemlage übernehmen wollen. Lösungsvorschläge werden dann manchmal als Angriff und Beschuldigung erlebt. Für die Beratenden ist dies sehr frustrierend und kann zu heftigen negativen Emotionen gegenüber den Ratsuchenden führen. Diese Gespräche belasten oft beide Seiten sehr stark. Für die Beratenden ist es nicht einfach, professionell zu bleiben und zielorientiert zu kommunizieren. Im Workshop wird zunächst systemisch analysiert, wie dieses Muster entsteht und warum ein lösungsorientiertes Beratungsverständnis das Klagemuster sogar noch verstärkt. Anschließend wird ein Modell für eine Anliegenklärung vorgestellt und mit den Teilnehmenden in Rollenspielen geübt.
Inhalte
- Pacing – Eine JA-Haltung erzeugen
- empathisch Unterbrechen
- Anliegenklärung mit dem Klagenden-Problemerlebensmuster
- Lösung oder Umgang
Raum 229, Görges-Bau, Helmholtzstraße 9
▰ Workshop (Für Alle)
13:30–15:30 Uhr
Erst die Beratung, dann die Bürokratie: Zur Rolle der Studienberatung bei der Integration von Geflüchteten ins Studium
Auf Basis langjähriger Erfahrung mit geflüchteten Studierenden hat die TU Berlin Richtlinien zum Umgang mit fluchtbedingt atypischen bzw. nicht ausreichend dokumentierten Bildungshintergründen entwickelt, an denen sich die Hochschule bei der Zulassung inzwischen orientiert. Wir stellen Euch vor, wie wir dabei vorgegangen sind und diskutieren, welche Rolle die Studienberatung dabei spielt, das System Hochschule für nicht-traditionelle Studierendengruppen durchlässiger zu machen.
Raum I89, Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Workshop (Für Alle)
16:00–17:15 Uhr
Kulturangebot: Ruhe finden, Kraft tanken
Fühlst du dich gestresst, ausgelaugt oder suchst einfach einen Moment für dich selbst? Unser Yoga-Kurs bietet dir die perfekte Gelegenheit, einen Moment durchzuatmen und Kraft zu tanken.
Dresden hat noch einiges mehr zu bieten. Für den Fall, dass Ihr über unsere Kulturangebote hinaus Dresden und seine Umgebung weiter erkunden möchtet, haben wir viele Tipps zu unseren eigenen Lieblingsorten zusammengestellt.
Innenhof Fritz-Foerster-Bau, Mommsenstraße 6
Preis 3,50 €
▰ Begleitprogramm
16:00–17:30 Uhr
Kulturangebot: Zwischen Sternen, Göttern und Ritualen
Der in der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek aufbewahrte Maya-Kodex ist einer von nur vier weltweit erhaltenen Maya-Codices und zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen der Maya-Kultur. Teilnehmende der Führung erhalten spannende Einblicke in die Geschichte, Entstehung und Erforschung dieser außergewöhnlichen Handschrift. Faszinierende Erkenntnisse zum astronomischen, religiösen und rituellen Wissen der Maya eröffnen einen Zugang zur Welt einer der großen Hochkulturen der Menschheitsgeschichte.
Die Teilnahme ist kostenfrei, um Spenden wird gebeten.
Dresden hat noch einiges mehr zu bieten. Für den Fall, dass Ihr über unsere Kulturangebote hinaus Dresden und seine Umgebung weiter erkunden möchtet, haben wir viele Tipps zu unseren eigenen Lieblingsorten zusammengestellt.
SLUB Dresden, Zellescher Weg 18
▰ Begleitprogramm
16:00–17:30 Uhr
Kulturangebot: Campusführung "Zeitreise über den Campus"
Entdecken Sie den Hauptcampus bei einem 90-minütigen Rundgang. Erfahren Sie in einer kleinen Zeitreise Wissenswertes über die Geschichte der TU Dresden sowie zu aktuellen Entwicklungen aus Forschung und Lehre. Natürlich dürfen auch unterhaltsame Anekdoten rund um die Uni nicht fehlen. Die Führung wird identisch auch vor Tagungsbeginn am Mittwoch um 10:30 Uhr angeboten.
Dresden hat noch einiges mehr zu bieten. Für den Fall, dass Ihr über unsere Kulturangebote hinaus Dresden und seine Umgebung weiter erkunden möchtet, haben wir viele Tipps zu unseren eigenen Lieblingsorten zusammengestellt.
Foyer im Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Begleitprogramm
16:15–17:15 Uhr
Kulturangebot: Chemie in Farbe
Die Historische Farbstoffsammlung der TU Dresden zählt zu den ältesten und umfangreichsten Sammlungen ihrer Art weltweit. Einblicke in die Entwicklung der Farbstoffchemie eröffnen eine faszinierende Verbindung von Wissenschafts-, Industrie- und Kulturgeschichte. Originalproben, Musterbücher und historische Sammlungsräume veranschaulichen die Bedeutung von Farben für Forschung, Technik und Alltag über fast zwei Jahrhunderte hinweg. Die Führung macht einen einzigartigen wissenschaftlichen Schatz der TU Dresden erlebbar.
Die Teilnahme ist kostenfrei, um Spenden wird gebeten.
Dresden hat noch einiges mehr zu bieten. Für den Fall, dass Ihr über unsere Kulturangebote hinaus Dresden und seine Umgebung weiter erkunden möchtet, haben wir viele Tipps zu unseren eigenen Lieblingsorten zusammengestellt.
Raum 212, König-Bau, Bergstraße 66 c
▰ Begleitprogramm
16:15–17:30 Uhr
Kulturangebot: Klangräume erleben
Die Akustischen Spezialräume der TU Dresden eröffnen faszinierende Einblicke in die Welt des Hörens und der Klangwahrnehmung. Vom nahezu schalltoten Raum bis zum Hallraum mit langem Nachhall werden akustische Extreme unmittelbar erfahrbar. Die Führung zeigt, wie Wissenschaftler:innen u.a. Schall erforschen und warum Akustik für Technik, Kommunikation und unseren Alltag von großer Bedeutung ist.
Dresden hat noch einiges mehr zu bieten. Für den Fall, dass Ihr über unsere Kulturangebote hinaus Dresden und seine Umgebung weiter erkunden möchtet, haben wir viele Tipps zu unseren eigenen Lieblingsorten zusammengestellt.
Haupteingang Barkhausen-Bau, Helmholtzstraße 18
▰ Begleitprogramm
16:30–17:15 Uhr
Kulturangebot: Von der Uni durch die Brauerei in die Welt
Was verbindet Wissenschaft, Handwerk und Kreativität? – Lohrmanns Brew, Deutschlands erste ausgelagerte Universitätsbrauerei. Sie entstand aus einen Projekt der TU Dresden und kombiniert akademisches Wissen mit der Kunst des Bierbrauens. Mit ihrer einzigartigen Atmosphäre und den innovativen Bierkreationen hat sie sich zu einem besonderen Highlight in der Dresdner Bierlandschaft entwickelt.
Dresden hat noch einiges mehr zu bieten. Für den Fall, dass Ihr über unsere Kulturangebote hinaus Dresden und seine Umgebung weiter erkunden möchtet, haben wir viele Tipps zu unseren eigenen Lieblingsorten zusammengestellt.
Kraftwerk Mitte 6
Preis 19,80 €
▰ Begleitprogramm
16:30–18:00 Uhr
Kulturangebot: Genussvolle Führung im CAMONDAS Schokoladenmuseum
Geführt von unseren CAMONDAS Schokoladenexpert:innen geht es durch unser Museum. Hier erklären wir Ihnen zunächst die umfangreiche Schokoladengeschichte Dresdens. Dabei erfahren Sie, welche damaligen Erfindungen sich noch heute großer Beliebtheit erfreuen und probieren, wie Schokolade vor ca. 200 Jahren geschmeckt haben könnte. Im zweiten Teil des Museums erleben Sie, wie heute gute Schokolade entsteht.
Wir begrüßen Sie mit einer Tasse bester Dresdner Trinkschokolade oder einem echten Schokoladenlikör.
Geführt von unseren CAMONDAS Schokoladenexpert:innen geht es durch unser Museum. Hier erklären wir Ihnen zunächst die umfangreiche Schokoladengeschichte Dresdens.
Dabei erfahren Sie, welche damaligen Erfindungen sich noch heute großer Beliebtheit erfreuen und probieren, wie Schokolade vor ca. 200 Jahren geschmeckt haben könnte.
Im zweiten Teil des Museums erleben Sie, wie heute gute Schokolade entsteht. Erfahren und „erschmecken“ Sie in unserer CAMONDAS KostBar mit allen Sinnen den Unterschied zwischen echter Schokolade und industrieller Massenware.
Inklusive schokoladiger Überraschung für den Genuss Zuhause und Expert:innenrabatt für den Einkauf im Laden danach.
Dresden hat noch einiges mehr zu bieten. Für den Fall, dass Ihr über unsere Kulturangebote hinaus Dresden und seine Umgebung weiter erkunden möchtet, haben wir viele Tipps zu unseren eigenen Lieblingsorten zusammengestellt.
CAMONDAS Schokoladenmuseum Dresden, Schloßstraße 22
Preis 19,50 €
▰ Begleitprogramm
16:30–18:00 Uhr
Kulturangebot: Platte Ost/West. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise
Führung durch die Sonderausstellung im Stadtmuseum: Das Bauen mit vorgefertigten Tafeln – heute allgemein Plattenbau genannt – hat nicht nur die DDR stark geprägt. Auch in Westdeutschland gab und gibt es zahlreiche Bauten. Unzählige Wohnungen entstanden vor allem in den 1960er bis 1980er Jahren in dieser Bauweise. Doch warum baute man so? Was waren die Vorteile, was die Nachteile? Was machte das Wohnen in der Platte aus? Heute brauchen wir wieder dringend viele neue Wohnungen. Es wird auf modulares, serielles Bauen gesetzt. Hat die Platte also eine Zukunft?
Die Ausstellung stellt die Entwicklung des Plattenbaus fokussiert auf den Wohnungsbau und im ständigen Vergleich von ost- und westdeutschen Entwicklungen vor. Sie zeigt, wann und warum die Idee des industriellen Wohnungsbaus aufkam, wie die dafür erforderlichen Strukturen entstanden und der Plattenbau sich in den folgenden Jahrzehnten bis heute weiterentwickelte. Es wird anhand verschiedener thematischer Vertiefungen, wie z. B. zu Wohnkomplex und Siedlungsbau, Wohnen, baugebundener Kunst, dem Image der Platte oder dem Umgang mit der Altstadt vorgestellt, wie auf Bedarfe und Entwicklungen reagiert wurde. Für die Zeit nach 1990 präsentiert die Ausstellung vielfältige Möglichkeiten, baulich und sozial verträglich mit bestehenden Siedlungen umzugehen und diese zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Abschließend gibt die Ausstellung einen Ausblick in die Zukunft.
Dresden hat noch einiges mehr zu bieten. Für den Fall, dass Ihr über unsere Kulturangebote hinaus Dresden und seine Umgebung weiter erkunden möchtet, haben wir viele Tipps zu unseren eigenen Lieblingsorten zusammengestellt.
Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Straße 2
Preis 10,00 €
▰ Begleitprogramm
16:30–18:30 Uhr
Kulturangebot: Das „Elbflorenz“ zu Fuß erleben – Barocke Pracht & große Geschichte
Eine Stadtführung durch die Dresdner Altstadt ist eine faszinierende Reise durch die Geschichte, Kultur und Architektur dieser beeindruckenden Barockstadt. Die Tour führt an den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten vorbei und lässt dich Geschichte hautnah erleben. Entdecke das historische Herz von Dresden, auch liebevoll als „Elbflorenz“ bezeichnet!
Dresden hat noch einiges mehr zu bieten. Für den Fall, dass Ihr über unsere Kulturangebote hinaus Dresden und seine Umgebung weiter erkunden möchtet, haben wir viele Tipps zu unseren eigenen Lieblingsorten zusammengestellt.
Theaterplatz
Preis 15,00 €
▰ Begleitprogramm
17:00–18:30 Uhr
Kulturangebot: Die Neustadt: Dresdens kreatives Herz entdecken.
Die Tour führt durch das Szeneviertel Dresden-Neustadt und rückt die kreative Seite Dresdens in den Fokus. Sie bietet einen Einblick in die historische Entwicklung des Viertels sowie in die Streetart-Szene und deren Bedeutung. Hier lernst du auch die versteckten Ecken der Neustadt kennen – romantische, kunstvoll gestaltete Hinterhöfe, außergewöhnliche Läden und schräge Shops.
Dresden hat noch einiges mehr zu bieten. Für den Fall, dass Ihr über unsere Kulturangebote hinaus Dresden und seine Umgebung weiter erkunden möchtet, haben wir viele Tipps zu unseren eigenen Lieblingsorten zusammengestellt.
Artesischer Brunnen, Bautzner Straße 1
Preis 18,00 €
▰ Begleitprogramm
17:00–19:00 Uhr
Kulturangebot: Stadtführung durch das Villenviertel Weißer Hirsch am Rande der Dresdner Heide
Beim Rundgang über den Weißen Hirsch soll für Sie die Zeit der Jahrhundertwende lebendig werden. Erfreuen Sie sich an aufwendig sanierten Villen, einem neu gestalteten Wohnpark und vielen Geschichten von berühmten Bewohner:innen des „Goldstaubviertels“ und seinen Kurpatient:innen.
Ende des 19. Jahrhunderts etablierte Dr. Heinrich Lahmann auf dem Weißen Hirsch ein naturheilkundliches Sanatorium, das sich schon sehr bald größter Beliebtheit im In- und Ausland erfreute. Eine illustre Gästeschar versammelte sich in dem klimatischen Kurort, zu der neben zahlreichen Künstlern, Schriftstellern und UFA-Stars auch hohe Militärs und russische Adlige zählten. Beim Rundgang über den Weißen Hirsch soll für Euch die Zeit der Jahrhundertwende lebendig werden. Erfreut Euch an aufwendig sanierten Villen, einem neu gestalteten Wohnpark und vielen Geschichten von berühmten Bewohnern des „Goldstaubviertels“ und seinen Kurpatienten.
Runde: Parkhotel - Lahmann-Wohnpark - Konzertplatz Weißer Hirsch - Chinesischer Pavillion - Bautzner Landstraße - Lahmannring - Küntzelmannstraße - Friedensblick - Plattleite - Luisenhof
Der Rundgang endet am Parkhotel Dresden, wo direkt im Anschluss die GIBeT-Fete stattfindet.
Dresden hat noch einiges mehr zu bieten. Für den Fall, dass Ihr über unsere Kulturangebote hinaus Dresden und seine Umgebung weiter erkunden möchtet, haben wir viele Tipps zu unseren eigenen Lieblingsorten zusammengestellt.
Bautzner Landstraße Ecke Stechgrundstraße
Preis 8,00 €
▰ Begleitprogramm
19:00–01:00 Uhr
Brückenfest – die GIBeT-Fete
Wo schon Franz Kafka und Thomas Mann gekurt haben, treffen wir uns im Stadtviertel "Weißer Hirsch" zur GIBeT-Fete. Es wird getafelt (Getränke bitte selbst zahlen) und gibt Gelegenheit zum Klönen, Entspannen und Tanzen! Wer sich für den Stadtteil mit seinen Villen, berühmten Kurgästen und dem einzigen DDR-Baron näher interessiert, sollte die Führung direkt vor der Party im Freizeitprogramm besuchen. Das Parkhotel findet Ihr in der Bautzner Landstraße 7, direkt an der Haltestelle "Plattleite" der Straßenbahnlinie 11. Der Zugang zum Event erfolgt über die Stechgrundstraße.
Parkhotel Dresden, Bautzner Landstraße 7
▰ Rahmenprogramm
08:30–17:00 Uhr
Tagungsbüro und Kaffeebar
Wir helfen Euch gerne bei Fragen rund um das Programm, die Anmeldung und euren Aufenthalt in Dresden. Heiße und kalte Getränke sowie kleine Snacks stehen ebenfalls bereit. Außerdem könnt Ihr im Tagungsbüro mit der Fortbildungskommission sowie mit der Zeitschrift für Beratung und Studium (ZBS) ins Gespräch kommen.
Foyer im Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Rahmenprogramm
09:00–10:00 Uhr
Vortrag: KI als Brückenbauer: Chancen und Risiken des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz in der Studienberatung
Künstliche Intelligenz verändert die Beratungslandschaft im Hochschulbereich grundlegend und stellt Studienberater:innen vor neue Fragen. Dieser Vortrag verbindet technisch fundiertes KI-Wissen mit dem konkreten Kontext der Studienberatung: Was können KI-Systeme heute leisten, wo liegen ihre Grenzen, und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Beratungsrolle?
Als Mitgründer von Trusted AI GmbH und Entwickler von KI-Governance-Programmen für die öffentliche Verwaltung bringt Dr. Tobias Krafft eine seltene Kombination aus technischer Expertise, regulatorischem Knowhow und Praxiserfahrung mit. Der Vortrag schlägt bewusst die Brücke zwischen KI-Kapazitäten und menschlicher Beratungskompetenz und zeigt auf, wie beides in der Studienberatung sinnvoll zusammenwirken kann.
Hörsaal 244, Fritz-Foerster-Bau, Mommsenstraße 6
▰ (Für Alle)
09:00–10:00 Uhr
Vortrag: "Build what’s strong statt fix what’s wrong" – Ein Blick auf die Methodik und Wissenschaft des "gelingenden Lebens"
„Build what’s strong statt fix what’s wrong“ beschreibt einen Perspektivwechsel in der modernen Psychologie. Doch was macht ein gelingendes Leben aus – jenseits von Selbstoptimierungsrhetorik und bloßer Symptomreduktion?
Im Vortrag nimmt Mailin Modrack, Dozentin für Positive Psychologie, Sie mit in die Forschung und Anwendung der Positiven Psychologie.
Dabei schlagen wir die Brücke von Evidenz zur Anwendung: Von stärkenorientierten Interventionen über Ressourcenaktivierung bis zur Sinnarbeit für Kontexte wie Therapie, Beratung und gesellschaftliches Miteinander.
Schönfeld-Hörsaal, Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ (Für Alle)
10:00–10:30 Uhr
Kaffeepause
Zeit für ein Getränk oder einen kleinen Snack in der Kaffeebar.
Foyer im Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Rahmenprogramm
10:30–12:00 Uhr
Studentisches Gesundheitsmanagement – Ein Fall für die ZSB?
Das Studentische Gesundheitsmanagement (SGM) ist ein Ansatz, um die Gesundheit von Studierenden durch präventive Maßnahmen und gesundheitsfördernde Strukturen zu stärken. In diesem Workshop wird diskutiert, ob und wie die Ansiedlung des SGM in der Zentralen Studienberatung gewinnbringend sein kann.
Das Studentische Gesundheitsmanagement (SGM) zielt darauf ab, die Gesundheit von Studierenden durch präventive Maßnahmen, Beratungsangebote und gesundheitsfördernde Strukturen an Hochschulen zu stärken. Durch die Vernetzung verschiedener Akteur:innen soll das SGM nachhaltig zur Verbesserung der Studienbedingungen und des studentischen Wohlbefindens beitragen.
Im Workshop wird diskutiert, ob und unter welchen Voraussetzungen die ZSB als zentrale Anlaufstelle für Studierende ein geeigneter Ort für die Ansiedlung des SGM ist. Dabei werden Chancen und Herausforderungen einer solchen Verortung beleuchtet:
(Wann) Eignet sich die ZSB durch ihre Nähe zu Studierenden und ihren ganzheitlichen Ansatz besonders gut als Basis für das SGM? Welche thematischen Überschneidungen gibt es? Können ZSB und SGM vorneinander profitieren? Welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden? Oder (wann) sind andere Organisationsformen – etwa eine eigenständige Stelle oder die Einbindung in den Hochschulsport oder das BGM – sinnvoller? Wie gelingt dann eine erfolgreiche Kooperation im Sinne der Studierenden?
Der Workshop lädt zur Reflexion und zum Austausch über mögliche Modelle und Umsetzungsalternativen ein.
Raum E001, Andreas-Pfitzmann-Bau, Nöthnitzer Straße 46
▰ Workshop (Fortgeschrittene)
10:30–12:00 Uhr
Beratung vernetzen – Erfahrungen, Strukturen und Perspektiven an Hochschulen
Wie gelingt ein lebendiger Austausch zwischen Beratungsstellen an Hochschulen? Der Workshop lädt dazu ein, Praxisformate und gelungene Beispiele zu teilen: Welche Austauschformate gibt es? Was wirkt besonders nachhaltig? Vorgestellt wird das digitale Format „Arbeitsplatz Universität“ der TU Dresden als Impuls für die gemeinsame Entwicklung einer Vision, wie ein lebendiges Beratungsnetzwerk an Hochschulen und Fachhochschulen aussehen kann.
Wie gelingt ein lebendiger Austausch zwischen Beratungsstellen an Hochschulen? Anhand des Steuerungskreises Beratung und des digitalen Formats „Arbeitsplatz Universität“ der TU Dresden teilen wir Best Practices und entwickeln gemeinsam Visionen für vernetzte Beratung.
Raum I88, Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Workshop (Einsteiger)
10:30–12:00 Uhr
Zukunftsorientierte Studienorientierung: Zusammenarbeit in nachhaltigen Schulnetzwerken gestalten
Wie bringen wir Wissenschaft und Studienorientierung authentisch in die Schule? Ausgehend von konkreten Projekten und Format-Beispielen möchten wir in diesem Workshop diskutieren, wie wir durch eine enge und abgestimmte Zusammenarbeit mit Schulen die berufliche Orientierung an Schulen stärken, wie wir Wissenschaftler:innen und Studierende in Formate einbinden und Schulnetzwerke nachhaltig aufbauen und nutzen können.
Schulen bieten vielfältige Möglichkeiten, um junge Menschen für ein Studium zu begeistern. Neben traditionellen Schulmessen entstehen zunehmend Formate und Kooperationen, durch diese aktuelle Forschung erlebbar wird – und Begeisterung für ein Studienfach entsteht.
Doch wie gestalten wir als Hochschule solche Angebote und Freiräume authentisch und nachhaltig in Zusammenarbeit mit der Schule? Wie gewinnen und halten wir hochschulintern Wissenschaftler:innen als echte Partner:innen? Wie erreichen wir Schüler:innen direkt – nicht nur Lehrkräfte? Und wie schaffen wir strukturierte und nachhaltige Kooperationen, die über Einzelpersonen hinausgehen?
Wir diskutieren im Rahmen des Workshops über ganzheitliche Orientierungsangebote, die Lehrkräfte stärken, zielgruppenspezifisch aufbereitet sind, Studienberatung verankern und Begabungsförderung mit Inklusion verbinden – damit das Thema Studium für alle sichtbar, greifbar und attraktiv wird.
Der Workshop startet mit Praxisbeispielen aus der HTWK Leipzig und der TU Dresden. Folgende Fragestellungen werden je nach Bedarf der Teilnehmenden diskutiert:
• Wie gestalten wir kooperative und zielgruppengerechte Angebote für alle Schulformen und Klassenstufen?
• Welche Faktoren ermöglichen den Aufbau und die Weiterentwicklung eines nachhaltigen Schulnetzwerkes?
• Wie können Wissenschaftler:innen nicht nur referieren, sondern aktiv mitgestalten?
• Wie finanzieren wir solche Formate langfristig? Welche Fördermöglichkeiten gibt es – und wie akquirieren wir Drittmittel?
• Wie agieren Studienberater:innen als „Kooperationsarchitekt:innen“ – auch ohne eigene Forschung?
Ziele:
• Praxisnahe Ansätze zur Einbindung von Wissenschaftler:innen entwickeln
• Innovative, nachhaltige Formatideen (z. B. Wissenschafts-Workshops, digitales Mentoring, Schüler:innen-Forschung) diskutieren
• Strategien für zuverlässige Netzwerke jenseits von Einzelpersonen erarbeiten
• Best-Practice-Beispiele für die direkte Ansprache von Schüler:innen sammeln (Wie motivieren wir junge Menschen authentisch?)
Format: Kurze Inputs, strukturierte Diskussionen, Brainstorming und Gruppenarbeit. Teilnehmende bringen Erfahrungen ein – gemeinsam entstehen Handlungsempfehlungen und Pilotideen.
Für wen? Studienberater:innen aller Hochschulen und Fachrichtungen, die ihre Arbeit in Schulkooperationen weiterentwickeln möchten.
Was Sie mitnehmen: Praktische Tools, Formatvorschläge, erste Projektideen und ein Netzwerk engagierter Kolleg:innen.
Werden Sie Teil einer Bewegung, die Wissenschaft greifbarer macht – direkt vor Ort in den Schulen. Gemeinsam gestalten wir eine nachhaltige Verbindung zwischen Studium, Wissenschaft und jungen Menschen.
Raum E005, Andreas-Pfitzmann-Bau, Nöthnitzer Straße 46
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:00 Uhr
AK Leitung Studienberatung
Kollegialer Austausch zu relevanten Themen von Studienberatungen. Eingeladen sind alle Leiter:innen von Zentralen/Allgemeinen Studienberatungen, die in ihrer Funktion mit den entsprechenden Leitungsaufgaben einer Studienberatung voll umfänglich und in umfassender Verantwortung betraut sind.
Raum 102, Fritz-Foerster-Bau, Mommsenstraße 6
▰ Arbeitskreis (mit Leitungsfunktion)
10:30–12:00 Uhr
Beratung im Kontext von psychischen sowie chronischen Erkrankungen
Psychische und chronische Erkrankungen stellen Studien(fach)berater:innen zunehmend vor neue Herausforderungen. Der Workshop bietet Raum zur Reflexion der eigenen Rolle und der Grenzen der Beratungstätigkeit. Darüber hinaus vermittelt er Impulse für einen achtsamen Umgang mit betroffenen Studierenden.
In den letzten Jahren ist eine Zunahme an psychischen sowie chronischen Erkrankungen von Studierenden zu verzeichnen. Diese Entwicklung prägt auch die Arbeit von Studien(fach)berater:innen, indem häufig komplexe Themen im Beratungsprozess sichtbar werden. Neben Depressionen, Zwangserkrankungen, Auswirkungen von Long Covid oder anderen chronischen Erkrankungen können eine Vielzahl an herausfordernden weiteren Themen rund um das Studium sowie die Lebensphase Jugend treten, welche für die Studierenden zum jeweils aktuellen Studienzeitpunkt bewältigt werden müssen. Für die Beratungsgespräche können dadurch neue Anforderungen entstehen, da sich Fragen zum eigenen Rollenverständnis und den Grenzen der Beratungstätigkeit im Feld der Hochschule eröffnen.
Innerhalb des Workshops wird sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie Studien(fach)beratung in diesen Kontexten gestaltet werden kann. Im Fokus stehen hierbei einerseits die Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten innerhalb der Beratungspraxis und andererseits die eigenen Grenzen als Berater:innen. Bezugnehmend auf eigene Erfahrungen sollen diese reflektiert und fallbezogen bearbeitet werden. Zudem sollen Impulse für einen achtsamen Umgang mit psychischen und chronischen Erkrankungen im Hochschulkontext gegeben werden. Dabei werden wir uns mit psychischen Erkrankungen auseinandersetzen, um herauszuarbeiten, was das für die betroffenen Studierenden betreut.
Raum 127, Görges-Bau, Helmholtzstraße 9
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:00 Uhr
ENTFÄLLT: stubegru - Die Open-Source-Software für Termin- und Wissensmanagement von Beratungsstellen
stubegru hat eine neue Funktion: Die Terminbuchung als Self-Service. Wir nehmen dies zum Anlass, die an der Uni Kassel entwickelte Software vorzustellen, die als Open Source frei zur Verfügung steht.
Für die Allgemeine Studienberatung der Universität Kassel wurde über 15 Jahre an Softwarelösungen für das Termin- und Wissensmanagement gebastelt. Mit stubegru haben wir nun eine vollständige, stabile und erprobte Lösung, die als Open Source frei zur Verfügung gestellt wurde. Wir freuen uns, wenn die Software auch von anderen Hochschulen genutzt wird, damit die Software bei Bedarf gemeinsam weiterentwickelt werden kann und ein kollegialer Austausch über Einsatzmöglichkeiten stattfinden kann.
Stubegru hilft euch den Überblick zu behalten. Es funktioniert in jedem Webbrowser ohne Installation, sogar im Home Office. Auf einen Blick haben alle die wichtigsten Informationen parat und die Details sind nur ein Klick entfernt: Tagesaktuelle Informationen, langfristige Regelungen und Prozessbeschreibungen, Abwesenheiten und gebuchte Beratungstermine. Alles in einem System. Einen ersten Einblick bietet stubegru.org.
NEU: Terminbuchung als Self-Service. Wir erzählen, wie es bei der Zielgruppe ankommt.
Raum folgt
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:00 Uhr
Sozialwissenschaftler berät Maschinenbauer – Wie fachneutral kann studienbegleitendes Coaching sein?
Coachingangebote an Hochschulen verstehen sich in der Regel als überfachliche Unterstützungsangebote. Gleichzeitig unterscheiden sich Lern- und Arbeitsweisen verschiedener Fachrichtungen erheblich. Der Workshop reflektiert die Rolle von Fachkulturwissen in der Beratung und diskutiert, wie viel Fachverständnis für wirksames Coaching notwendig ist.
Coachingangebote an Hochschulen unterstützen Studierende in der Regel bei überfachlichen Themen wie z.B. Lernstrategien, Zeit- und Selbstmanagement, Prüfungsvorbereitung oder dem Umgang mit Prokrastination. Anders als in Fachberatungen richtet sich der Fokus dabei bewusst nicht auf fachliche Inhalte, sondern auf Prozesse des Lernens, Arbeitens und Studierens. Viele Coaching- und Beratungsangebote an Hochschulen verstehen sich deshalb als fachübergreifende Unterstützungsangebote, die Studierende unabhängig von ihrem Studienfach bei der Bewältigung studienbezogener Herausforderungen begleiten.
In der Beratungspraxis zeigt sich jedoch, dass Studierende nicht nur unterschiedliche Studieninhalte bearbeiten, sondern sich auch in unterschiedlichen Fachkulturen bewegen. Fachkulturen prägen, wie gelernt, gearbeitet, kommuniziert und Leistung bewertet wird. Die Anforderungen eines Maschinenbaustudiums unterscheiden sich beispielsweise deutlich von denen der Sozial-, Geistes- oder Kulturwissenschaften. Prüfungsformate, Lernstrategien, Formen der Zusammenarbeit, der Umgang mit Fehlern sowie Vorstellungen von wissenschaftlicher Arbeit und akademischem Erfolg können sich erheblich unterscheiden. Diese Unterschiede beeinflussen nicht nur das Studium selbst, sondern auch die Art und Weise, wie Studierende Herausforderungen wahrnehmen, beschreiben und bearbeiten. Sie können mitunter auch beeinflussen, welche Unterstützungsangebote für sie anschlussfähig sind.
Für Beratende wirft dies eine zentrale Frage auf: Wie viel Verständnis fachlicher Lern- und Arbeitskulturen ist notwendig, um Studierende wirksam erreichen und unterstützen zu können? Reicht es aus, allgemeine Methoden und Beratungsansätze anzubieten sowie den Prozess professionell zu gestalten, oder setzt gute Beratung auch ein grundlegendes Verständnis der jeweiligen Fachkultur voraus? Wie baut man im Zweifel eine Brücke in eine Fachwelt, die nicht die eigene ist? Wo liegen die Grenzen fachneutraler Beratung, und wann wird fehlendes Fachkulturwissen möglicherweise selbst zu einer Barriere in der Beratung?
Besonders relevant wird diese Fragestellung in Beratungskonstellationen, in denen Beratende und Ratsuchende aus unterschiedlichen fachlichen Hintergründen stammen – etwa wenn sozialwissenschaftlich ausgebildete Beratende Studierende aus MINT-Fächern begleiten. Gerade an technisch geprägten Hochschulen ist dies keine Ausnahme, sondern häufig die Regel. Viele Beratende verfügen über hohe Beratungskompetenz, bewegen sich jedoch nicht immer selbstverständlich in den fachlichen Denk- und Arbeitswelten ihrer Ratsuchenden.
Der Workshop lädt dazu ein, die Rolle von Fachkulturwissen in Coaching und Beratung gemeinsam zu reflektieren. Ausgehend von Erfahrungen aus dem Studienbegleitenden Coaching des Zentrums für Innovation und Digitalisierung in Studium und Lehre (ZIDiS) der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) Kaiserslautern-Landau diskutieren die Teilnehmenden, welche Bedeutung Fachkulturen für Beratungssituationen haben können und welche Konsequenzen sich daraus für die eigene Beratungspraxis ergeben.
Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Praxisfälle und typische Beratungssituationen. Gemeinsam wird untersucht, an welchen Stellen Fachkulturwissen hilfreich sein kann, welche Annahmen Beratende möglicherweise aus ihrer eigenen akademischen Sozialisation mitbringen und welche Strategien dazu beitragen können, Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen angemessen zu begleiten, ohne die Grenzen zur Fachberatung zu überschreiten.
Der Workshop verbindet kurze Impulse mit kollegialem Austausch, Selbstreflexion und praxisnaher Fallarbeit in Kleingruppen. Ziel ist es, die eigene Beratungshaltung im Umgang mit unterschiedlichen Fachkulturen zu schärfen, die Sensibilität für fachkulturelle Unterschiede zu erhöhen und konkrete Impulse für die Beratungspraxis mitzunehmen.
Raum E006, Andreas-Pfitzmann-Bau, Nöthnitzer Straße 46
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:00 Uhr
Unterstützung von (englischsprachigen) internationalen Studierenden beim Übergang in den Arbeitsmarkt
Internationale (englischsprachige) Studierende benötigen besondere Unterstützung für den Zugang zu Praxiserfahrungen und den Berufseinstieg. Ansätze des Career Service der TU Dresden werden vorgestellt und anschließend in einer offenen Austauschrunde diskutiert.
Raum E007, Andreas-Pfitzmann-Bau, Nöthnitzer Straße 46
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:00 Uhr
Das neue hochschulstart – Ein Blick auf das zukünftige Zulassungsverfahren
Bereits jetzt wird eine große Mengen an Studienplätzen mithilfe von hochschulstart.de und dem Vergabeverfahren DoSV 1.5 vergeben. Im Vortrag geben wir einen Einblick in die komplette Neuentwicklung des Fachverfahrens und die neue, nutzerzentrierte Gestaltung.
hochschulstart.de ist das zentrale Informations- und Bewerbungsportal für zahlreiche zulassungsbeschränkte Studiengänge in Deutschland. Über das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV 1.5) werden Bewerbungen hochschulübergreifend koordiniert, Zulassungsangebote abgeglichen und Mehrfachzulassungen vermieden. Dadurch erhalten Studieninteressierte einen transparenten Überblick über ihre Bewerbungen und Studienplatzangebote.
Die Software des DoSV 1.5 wird seit Anfang 2025 im Rahmen eines IT-Großprojekts neuentwickelt. Ein wichtiger Grundsatz dieser Neuentwicklung ist die Nutzerzentrierung. Dies wurde konsequent über das ganze Projekt gedacht und bezieht auch das Fachverfahren ein: Mit neuen Verfahrensphasen und einfacheren Prozessen z. B. bei der zentralen Bewerbung wird das neue hochschulstart ein deutlich besseres Nutzererlebnis für alle Bewerber*innen auf Studienplätze bieten.
Im Rahmen des Werkstattberichts werden die neue Verfahrensstruktur mit ihren Phasen vorgestellt und Änderungen im Vergleich zum Ist-System aus Bewerbersicht erörtert. Falls entwicklungsseitig möglich, findet ebenfalls eine Live-Demonstration des aktuellen Entwicklungsstands statt.
Raum I89, Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:00 Uhr
Leistungsdruck – Auf Seiten der Beratenden
Nicht nur Studierende haben Leistungsdruck. Auch Studienberatende und psychosozial Beratende erleben häufig den Druck, schnell und wirksam helfen zu müssen. Oft sind sie mit persönlichen Schicksalen, purer Verzweiflung und unlösbaren Zwickmühlen konfrontiert. Im Workshop werden die Unterschiede zwischen Leistungsdruck und Überforderung und Angst kurz theoretisch erklärt. Anschließend wird eine Beratungstechnik live mit Anliegen der Teilnehmenden demonstriert.
Nicht nur Studierende haben Leistungsdruck. Auch Studienberatende und psychosozial Beratende erleben häufig den Druck, schnell und wirksam helfen zu müssen. Oft sind sie mit persönlichen Schicksalen, purer Verzweiflung und unlösbaren Zwickmühlen konfrontiert. Das kann sehr belastend sein. Doch wie können wir in der Studienberatung wirksam helfen, wenn wir mit unserem Druck selbst nicht gut umgehen können? Die erste Schwierigkeit ist, dass Leistungsdruck ein psychologisch recht komplexes Phänomen ist und nicht mit Prüfungsangst oder Überforderung verwechselt werden darf. Zweitens reicht die rein kognitive Reflexion nicht aus. Es braucht eine Integration von Emotion und Körper für eine tatsächliche Veränderung des Leistungsdruckerlebens. Im Workshop wird eine gut erlernbare Beratungstechnik zur Veränderung von Leistungsdruck (subjektiven Imperativen) kurz erklärt und anschließend live demonstriert. Die Teilnehmenden können eigene Anliegen einbringen. Mit den Anliegen kann auch verdeckt, d.h. ohne detaillierte Problembeschreibung, gearbeitet werden.
Literatur:
Nolle, Timo. (2024): Blackout, Bauchweh und kein' Bock. Therapie und Coaching bei Prüfungsangst, Prokrastination und Leistungsdruck. Carl-Auer Verlag, Heidelberg.
Nolle, Timo (2021): Coaching bei Prüfungsangst. In: Tillmann Grüneberg, Lukas Lutz, Ingo Blaich, Juliane Egerer, Barbara Knickrehm, Rainer Thiel, Ulrike Nachtigäller, Maria Liebchen. Handbuch Studienberatung. Bielefeld (WBV Media).
Nolle, Timo (2017): Prüfungscoaching – zwischen Leistungsoptimierung und Sinnkrisen. In: Zeitschrift für Beratung und Studium 12 (3), S. 70-76.
Raum 229, Görges-Bau, Helmholtzstraße 9
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:00 Uhr
First-Generation-Studierende erreichen und begleiten: Befunde aus einer privaten Hochschule und Impulse für die Studienberatung
Wie gewinnen private Hochschulen 70% First-Generation-Studierende und wo hakt es nach Studienbeginn? Das Forschungsprojekt FiPHo zeigt unkonventionelle Wege der Gewinnung und Brüche in der Studienberatung und -betreuung. Im World Café reflektieren wir die Bedeutung für die eigene Beratungspraxis.
Im von 2023 bis 2026 BMFTR-geförderten Forschungsprojekt FiPHo (First-Generation-Studierende als Zielgruppe privater Hochschulen. Formen und Bedingungen organisationaler Unterstützung) widmen wir uns der Studienberatungspraxis an einer großen, privaten, gewinnorientierten Fachhochschule, deren Anteil an First-Generation-Studierenden (FGS) unter allen Studierenden – im dualen Präsenzstudium ebenso wie im Fernstudium – bei 70 Prozent liegt. Ausgehend von diesem im Kontrast zu staatlichen Universitäten und Fachhochschulen hohen Anteil an FGS fragen wir, welche besonderen Unterstützungspotenziale und -angebote an der privaten Hochschule bestehen, die diesen hohen Anteil erklären.
Wir konnten rekonstruieren, dass es der privaten Hochschule durch ein intensives und unkonventionelles Werben in Anlehnung an und Abgrenzung von staatlichen Hochschulen gelingt, nicht-traditionelle Studierende auf ein Studium aufmerksam zu machen. Ab der Bewerbung für einen Studienplatz werden die Studieninteressierten auf ihrem Weg in das Studium bzw. bei der Suche nach einem Praxispartner begleitet, der im dualen Studium die Studiengebühren übernimmt und neben der Hochschulzugangsberechtigung Voraussetzung für die Studienaufnahme ist. Nach der Immatrikulation erleben die Studierenden in der Beratung jedoch einen Bruch, da die intensive Begleitung endet und in der Regel nur noch Fragen der Studienorganisation verhandelt werden. In beiden Phasen – vor wie nach der Immatrikulation – spielen herkunftsbedingte Anliegen organisational wie auch in der Beratungspraxis selbst kaum eine Rolle. Resümierend lässt sich festhalten, dass die private Hochschule mit ihren Werbemaßnahmen FGS in der Studienaufnahme fördert, herkunftsbedingte Anliegen und Strukturen ungleicher Bildungsbeteiligung an Hochschule und in der Studienberatung jedoch nicht explizit verhandelt werden.
Im Workshop planen wir einen ca. 25-minütigen Input zu den zentralen Projektergebnissen, der sich in zwei Blöcke gliedert. In einem ersten Block stellen wir zwei zentrale Erwartungstypen von Studienbewerber*innen und Studienanfänger*innen ohne akademischen Hintergrund vor und zeigen Herausforderungen für spezifische Zielgruppen der Studienberatung auf. Im zweiten Block betten wir die rekonstruierten Beratungspraxen an der privaten Hochschule in den Forschungsstand zur Unterstützung von FGS in der Studienberatung ein und diskutieren mögliche Unterschiede zu Beratungspraxen an staatlichen Hochschulen. Daran schließen sich ca. 10 Minuten für Rückfragen und erste Diskussionen an.
Darauf aufbauend möchten wir die Teilnehmenden im Rahmen eines World Cafés einladen, zu den Projektergebnissen ins Gespräch zu kommen. An vier Tischen tauschen sich die Teilnehmenden entlang von Impulsfragen aus und halten zentrale Gedanken stichpunktartig auf dem Tischpapier fest. Diese Notizen bilden jeweils die Gesprächsgrundlage für die nächste Gruppe.
Folgende vier Themenschwerpunkte schlagen wir vor:
Tisch 1: Wissen & Reflexion – Wer sind die First-Generation-Studierenden?
• Was wissen wir – oder glauben wir zu wissen – über den Habitus und die Erwartungen von First-Generation-Studierenden?
• Welche besonderen Fragen und Unsicherheiten bringen Bewerber*innen und Studierende ohne akademische Elternhäuser in die Beratung mit?
• Was bedeutet dieses Wissen für die konkrete Ausgestaltung und Haltung in der Beratung?
Tisch 2: Organisationale Praxis – FGS im Hochschulsystem
• Welche Rolle spielt die Studienberatung bei der Unterstützung von FGS im Zusammenspiel mit anderen hochschulischen Akteur*innen?
• Wie kann Bildungsherkunft in der Beratung explizit thematisiert werden – und wo liegen dabei auch schambehaftete Grenzen?
• An welchen Stellen erleben Sie in Ihrer Praxis Spannungen zwischen standardisierten organisationalen Angeboten und den tatsächlichen Bedarfen von FGS?
Tisch 3: Heterogenität – Ansprache und Erreichbarkeit
• Wie kann eine zielgruppensensible Ansprache insbesondere nicht-traditioneller Studierender im Alltag gelingen?
• Wo erleben Sie in der Ansprache Grenzen, Nicht-Passungen oder auch das Phänomen des Scheiterns?
• Welche Unterstützung brauchen Beratungsorganisationen, um mit dieser Heterogenität professionell umzugehen?
Tisch 4: Praxisreflexion und Transfer
• Welche Aspekte der vorgestellten Ergebnisse regen Sie zur Reflexion Ihrer eigenen Praxis an?
• Was erscheint für Ihre spezifische Hochschule aus den Befunden anschlussfähig – und was eher nicht?
• Welche Herausforderungen im Umgang mit FGS lassen sich nur hochschulübergreifend oder systemisch bearbeiten?
Der Workshop endet mit einer Abschlussrunde, in der die Diskussionen gebündelt und mit Blick auf die Frage reflektiert werden, welche Impulse sich aus den vorgestellten Befunden für die Weiterentwicklung von Studienberatung im Umgang mit FGS gewinnen lassen.
Raum E010, Andreas-Pfitzmann-Bau, Nöthnitzer Straße 46
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:00 Uhr
Das Orientierungsjahr an der TU Dresden als Brücke ins Studium
Der Workshop stellt das Orientierungsjahr und erste Erfahrungen aus dem Pilotjahr vor und beleuchtet, wie Studieninteressierte durch Orientierungs- und Beratungsangebote beim Übergang in die Hochschule unterstützt werden können. Zudem sollen Erfahrungen mit ähnlichen Programmen an anderen Hochschulen diskutiert werden.
Mit dem Orientierungsjahr der TU Dresden werden neue Wege erprobt, um Studieninteressierte beim Übergang in die Hochschule zu unterstützen. Das Angebot eröffnet die Möglichkeit, Studiengänge kennenzulernen, eigene Interessen und Fähigkeiten zu reflektieren und fundierte Studienentscheidungen zu treffen.
Im Workshop werden das Konzept des Orientierungsjahres und erste Erfahrungen aus dem Pilotdurchlauf vorgestellt. Im Fokus stehen die Zielsetzungen des Programms, die erreichten Zielgruppen sowie erste Erkenntnisse für Studienorientierung, Beratung und Hochschulentwicklung. Darüber hinaus werden zentrale Bestandteile des Angebots betrachtet und deren Bedeutung für den Orientierungs- und Entscheidungsprozess diskutiert.
Neben der Vorstellung des Orientierungsjahres soll der Erfahrungsaustausch mit anderen Workshopteilnehmenden im Mittelpunkt stehen. Diskutiert werden soll, welche Erfahrungen an anderen Hochschulen mit vergleichbaren Angeboten gemacht wurden, welche Herausforderungen und Erfolgsfaktoren sichtbar geworden sind und welche Rolle Beratungsangebote bei der Begleitung von Studieninteressierten spielen. Darüber hinaus soll der Frage nachgegangen werden, ob ähnliche Programme aktuell geplant oder bereits in Umsetzung sind.
Raum E009, Andreas-Pfitzmann-Bau, Nöthnitzer Straße 46
▰ Workshop (Für Alle)
10:30–12:00 Uhr
Brücken statt Barrieren – internationale Studierende erfolgreich begleiten: Das FIT:TER-Projekt der Technischen Universität Dresden
Internationale Studierende stehen im deutschen Hochschulsystem vor vielfältigen Herausforderungen. Das Projekt FIT:TER zielt darauf ab, internationale Studierende entlang des gesamten Studienverlaufs zu begleiten – von der Studienvorbereitung bis zum Übergang in den Arbeitsmarkt – und deren Studienerfolg und Bleibeperspektiven systematisch zu stärken. In der Session werden die Ergebnisse der quantitativen Lehrendenbefragung, die für das Projekt sekundäranalytisch ausgewertet wurden, vorgestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert.
Internationale Studierende stehen im deutschen Hochschulsystem vor vielfältigen Herausforderungen im Spannungsfeld unterschiedlicher Bildungskulturen, Sprachräume und sozialer Kontexte. Das Projekt FIT:TER (FIT an der TU Dresden erfolgreich realisieren) zielt darauf ab, Studienerfolg und Bleibeperspektiven systematisch zu stärken und internationale Studierende entlang des gesamten Studienverlaufs zu begleiten – von der Studienvorbereitung bis zum Übergang in den Arbeitsmarkt.
Im Rahmen des Projekts wurde eine quantitative Lehrendenbefragung zu den Herausforderungen internationaler Studierender an der TU Dresden sekundäranalysiert. Die Ergebnisse werden im Workshop berichtet. Aus Sicht der Lehrenden zeigen sich beispielsweise insbesondere Sprachbarrieren, heterogene Vorkenntnisse, unterschiedliche Lern- und Wissenschaftskulturen sowie Unsicherheiten im Umgang mit akademischen Anforderungen als zentrale Herausforderungen. Ergänzend werden soziale und administrative Hürden sowie strukturelle Rahmenbedingungen als relevante Einflussfaktoren auf Studienverläufe benannt.
Vor diesem Hintergrund adressiert FIT:TER diese Herausforderungen durch ein breites Spektrum an Unterstützungs- und Begleitmaßnahmen. Ein zentrales Merkmal des Projekts ist die enge Zusammenarbeit verschiedener Struktureinheiten der TU Dresden. Diese multiperspektivische Kooperation ermöglicht die Verzahnung studienvorbereitender, studienbegleitender und berufsorientierender Maßnahmen und schafft Brücken zwischen unterschiedlichen Unterstützungsangeboten. Dabei wird deutlich, dass eine „Brücke für alle“ nicht ausreicht – vielmehr braucht es differenzierte Zugänge für vielfältige Lebenslagen internationaler Studierender.
Raum E008, Andreas-Pfitzmann-Bau, Nöthnitzer Straße 46
▰ Workshop (Einsteiger)
10:30–12:00 Uhr
Beratung in widersprüchlichen Situationen – Reflexion als Handlungskompetenz im Umgang mit struktureller Unsicherheit
Beratung in der Berufs- und Studienberatung erfolgt in widersprüchlichen, gesellschaftlich strukturierten Kontexten, etwa durch geschlechternormierte Rollenbilder, Leistungs- und Optimierungsdruck oder Anforderungen an permanente Verfügbarkeit und Entgrenzung. Zugleich wirken institutionelle Vorgaben wie Zeitraster oder Erfolgslogiken auf das pädagogische Handeln. Daraus resultiert ein grundsätzlich unsicheres Handlungsfeld, dass nicht ohne Qualitätseinbuße in standardisierte Handlungsabläufe und Leitfäden überführt werden kann. Der Workshop begreift Unsicherheit nicht als Problem sondern als Ausgangspunkt professionellen Handelns, um Widersprüche zu reflektieren und ihre gesellschaftlichen Implikationen für Beratung kritisch sichtbar zu machen.
Der Beratungsalltag in der Berufs- und Studienberatung ist von widersprüchlichen Anforderungen geprägt: Ratsuchende kommen mit komplexen Problemlagen, die in besondere Lebenssituationen eingebettet und zugleich gesellschaftlich strukturiert sind. Dies können geschlechternormierte Rollenbilder sein, Effizienz- und Steigerungsdenken oder Härte gegenüber sich selbst. Zugleich bestehen von institutioneller Seite Vorgaben und Erwartungen an die Berater*innen, sei es vorgegene Zeitfenster für Beratung, Vor- und Nachbereitung oder inhaltliche Zielsetzungen der Beratung.
Beratungshandeln wird damit zu einer anspruchsvollen Tätigkeit, die sich nicht einfach aus Theorien oder Handlungsleitfäden ableiten lässt, sondern situativ hervorgebracht werden muss. Statt also verlässlich zu wissen, „richtig“ gehandelt zu haben, sind Berater*innen mit Uneindeutigkeiten und Unsicherheiten konfrontiert.
Der Workshop setzt hier an und lädt dazu ein, diese Unsicherheiten nicht als Problem, sondern als Ausgangspunkt professionellen Handelns zu begreifen. Unsicherheiten öffnen den Raum, pädagogische Situationen wahrzunehmen, sie zu problematisieren und zu diskutieren. Erst durch die Reflexion von Widersprüchen und Konflikten können gesellschaftliche Implikationen sichtbar gemacht werden, die das Beratungshandeln und die Sicht auf die Ratsuchenden und ihre Entscheidungsprozesse prägen.
Ziel ist es, die eigene Beratungspraxis reflexiv zu erschließen. Die Teilnehmenden nehmen konkrete Impulse für ihren Arbeitsalltag mit, insbesondere:
• Wertschätzung von Unsicherheit in Beratungssituationen
• Ansätze zur reflexiven Fallarbeit
• Möglichkeiten, institutionelle Vorgaben zu reflektieren und Ratsuchende in ihrem Anliegen ernst zu nehmen und zu unterstützen
Der Workshop richtet sich an Berater*innen, die ihre Handlungssicherheit durch eine vertiefte Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Handeln erweitern möchten.
Raum E85, Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Workshop (Für Alle)
12:15–13:00 Uhr
Brückenfinale – das Abschlussplenum
Wir blicken zurück und schauen voraus - welche Brücken haben wir gebaut, gequert, eingerissen? Und wo führt uns die nächste Brücke hin?
Schönfeld-Hörsaal, Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Hauptprogramm
13:00–14:00 Uhr
Pause, Verabschiedung und Mittagsimbiss
Als Mittagsangebot vor den Treffen der Arbeitskreise oder vor Eurer Heimreise wartet eine Suppenauswahl auf Euch im Tagungscafé.
Foyer im Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Rahmenprogramm
14:00–16:30 Uhr
AK Leitung Studienberatung
Kollegialer Austausch zu relevanten Themen von Studienberatungen. Eingeladen sind alle Leiter:innen von Zentralen/Allgemeinen Studienberatungen, die in ihrer Funktion mit den entsprechenden Leitungsaufgaben einer Studienberatung voll umfänglich und in umfassender Verantwortung betraut sind.
Raum 102, Fritz-Foerster-Bau, Mommsenstraße 6
▰ Arbeitskreis (mit Leitungsfunktion)
14:00–16:30 Uhr
AK Studieren mit gesundheitlicher Beeinträchtigung
Der Arbeitskreis ist offen für alle Beauftragten und Berater*innen für Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder am Thema Interessierte. Wir wollen uns austauschen über Themen, die uns gerade beschäftigen: aktuelle Sachfragen, unsere Situationen (Rolle der Beauftragten), Fälle aus unserer Beratung.
Themen des Arbeitskreises können z.B. sein:
- Umgang mit dem Nachteilsausgleich seitens der Hochschule, der Lehrenden, der Studierenden selbst
- Welchen Stellenwert hat das Thema „Studieren mit Beeinträchtigung“ in der Hochschule?
- Welche Beteiligungsmöglichkeiten habe ich als Beauftragte?
- Ein Beratungsfall nahm keine gute Wendung: Reflektion und Austausch
- Austausch über Unterstützung und Nachteilsausgleich von und Umgang mit einzelnen Beeinträchtigungen (spannend, nicht nur bei beim Thema AD(H)S)
- …
Raum 148, Fritz-Foerster-Bau, Mommsenstraße 6
▰ Arbeitskreis (Für Alle)
14:00–16:30 Uhr
AG Psychologische und Psychotherapeutische Beratung an Hochschulen
Offener Austausch zu aktuellen Fragen aus den Feldern Berufspolitik, Qualitätssicherung, Forschungsergebnisse, Weiterentwicklung von Methodik und Konzeptionen
Besonderes Anliegen dieses Arbeitskreises ist das Engagement für den weiteren Ausbau psychologischer Beratungsdienste an den Hochschulen. Neue Mitarbeiter im Feld der psychologischen Beratung finden hier Kontakt zu erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die gerne Unterstützung anbieten durch Hospitationsmöglichkeiten und Konzeptaustausch oder durch Beratung in Fragen der Organisationsentwicklung.
Es handelt sich bei den Mitgliedern nicht um einen festen Zirkel, sondern bei jeder Tagung um eine neue Zusammensetzung von Teilnehmenden. Insofern sind neue Mitwirkende jederzeit herzlich willkommen.
Raum 135, Fritz-Foerster-Bau, Mommsenstraße 6
▰ Workshop (Für Alle)
14:00–16:30 Uhr
AK Studierendenmarketing
Studierendenmarketing ist an vielen Hochschulen ein aktuelles Thema - demographischer Wandel und rückläufige Studierendenzahlen erhöhen den Handlungsdruck auch auf die Studienberatungsstellen. Bei der Tagung möchten wir ein Forum für einen kollegialen und aktiven Austausch bieten.
Sinkende Studierendenzahlen sind eine zunehmende Herausforderung für kleine wie große Hochschulen. Das Studierendenmarketing hat daher in den vergangenen Monaten an Bedeutung gewonnen und es werden neue Stellen und Angebote in diesem Bereich geschaffen, die sich durchaus mit dem Grundsatz einer ergebnisoffenen und klientenorientierten Studienberatung in Einklang bringen lassen. Der AK wendet sich an neue, aber auch erfahrene Mitarbeiter*innen in den Studienberatungsstellen, die mit entsprechenden Aufgaben und Projekten im Bereich Studierendenmarketing befasst sind. Bei der Tagung möchten wir ein Forum für einen kollegialen und aktiven Austausch bieten.
Raum 101, Fritz-Foerster-Bau, Mommsenstraße 6
▰ Arbeitskreis (Für Alle)
14:00–16:30 Uhr
AK Studienberatung digital
Aktuelle Fragen und Herausforderungen im digitalen Bereich der Studienberatung: Erfahrungsaustausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen.
Einige Themen, die uns in den letzten Jahren besonders beschäftigt haben:
- Social Media: Trends und Entwicklungen – von Instagram und YouTube bis TikTok & Co.
- Apps und Tools: Praktische digitale Helfer für Onlineberatungen, Vorträge oder Workshops
- Onlinekurse: Vielfalt der Möglichkeiten – von OER (Open Educational Resources) bis zu KI-unterstützten Formaten
- Webpräsenz: Optimierung von „mobile first“ bis zu smarten Chatbots
- KI und Digitalisierung: Konkrete Auswirkungen auf die Studienberatung an Hochschulen
Oder habt Ihr eigene Themenideen und Fragen, die wir diskutieren sollen?
Dieses offene Format richtet sich an Einsteiger und Profis gleichermaßen.
Raum I88, Barkhausen-Bau, Georg-Schumann-Straße 13
▰ Arbeitskreis (Für Alle)